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KI-Update kompakt: Computer History, OpenAI Jalapeño, Militär-KI, AIS.Chat
Das "KI-Update" liefert drei mal pro Woche eine Zusammenfassung der wichtigsten KI-Entwicklungen.
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OpenAI hat die Funktion „Computer History“ nun auch in Deutschland freigeschaltet. Sie erfasst in der macOS-App von ChatGPT nahezu jede Aktivität am Rechner, von Mausbewegungen bis zu Tastaturanschlägen. Anders als Microsofts umstrittenes Recall legt sie keine Screenshots an, fordert aber die entsprechenden Rechte an. Privatnutzer können das Feature nur mit dem knapp 100 Euro teuren Pro-Abo einschalten. Ziel ist es, ChatGPT mehr Kontext zu geben, damit die App nahtloses Weiterarbeiten ermöglicht und passende „Skills“ vorschlägt.
Die Daten liegen mindestens 48 Stunden im Detail vor und landen danach als reine Textdateien unverschlüsselt auf der Festplatte. OpenAI warnt selbst, dass Apps mit Benutzerrechten diese auslesen könnten. In Tests waren zwar keine Passwörter zugänglich, wohl aber Codes zur Zwei-Faktor-Authentifizierung und Account-Namen. Inkognito-Sitzungen bleiben ungefasst, deren Metadaten jedoch nicht.
Bosch baut seit Jahren am Standort Bühl bei Baden-Baden Arbeitsplätze ab, wo bislang vor allem Kleinstmotoren und Autobauteile entstehen. Ab dem nächsten Sommer soll dort eine neue Fertigung anlaufen: KI-gesteuerte humanoide Roboter in Serie. Gemeinsam mit dem britischen Startup Humanoid produziert Bosch die Robotergeneration „Gamma“, die über die KI-Plattform KinetIQ läuft und in Produktion und Logistik zum Einsatz kommen soll.
Bosch tritt als Auftragsfertiger auf, prüft aber auch die Lieferung eigener Komponenten. Humanoid verkauft die Maschinen nicht, sondern vermietet sie. Erster Kunde ist der fränkische Autozulieferer Schaeffler, der wie Bosch als Investor am Londoner Startup beteiligt ist.
Fast die Hälfte der Menschen in Deutschland kann sich einen KI-gesteuerten humanoiden Roboter im Haushalt vorstellen. Das ergab eine Umfrage des Digitalverbands Bitkom. Knapp ein Drittel würde gern in einem komplett KI-gesteuerten Haus wohnen, weil es auf einen effizienteren Energieverbrauch hofft.
Die Offenheit für KI im Alltag hat aber Grenzen. Viele Befragte sorgen sich um den Verlust der Kontrolle an die Technik und um die Sicherheit ihrer Daten.
Hugging Face, eine zentrale Plattform zum Teilen und Weiterentwickeln von KI-Modellen, Datensätzen und Anwendungen, prüft einen Verkauf. Im Raum steht eine Bewertung von mindestens 13 Milliarden Dollar. Ursprünglich als Chatbot gestartet, entwickelte sich das Unternehmen zu einer Drehscheibe der Community und arbeitete im vergangenen Jahr profitabel.