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Songs of the Past: Erweiterung bringt eine komplett neue Region in The Witcher 3
Zwölf Jahre nach der Veröffentlichung von The Witcher 3 kehrt Geralt 2027 noch einmal zurück. Songs of the Past wird eine vollwertige Erweiterung à la Hearts of Stone und Blood and Wine. Die Geschichte führt in eine neue Region mit neuer Geschichte. Auf der Gamescom konnte sich ComputerBase einen ersten Eindruck verschaffen.
Mit Songs of the Past bekommt The Witcher 3: Wild Hunt im Jahr 2027 eine dritte große Erweiterung. Maßgeblich sind eine komplett neue Karte mit kulturellen Eigenheiten, in die eine eigenständige Handlung mit bekannten und neuen Charakteren sowie neue Quests, Gameplay-Mechaniken, Monster und Ausrüstungsgegenstände eingebettet sind. Die Entwicklung übernimmt CD Projekt RED gemeinsam mit Fool’s Theory. Die Geschichte soll dabei einerseits Rittersporns Vergangenheit und Familiengeschichte sowie seine Freundschaft mit Geralt in den Mittelpunkt rücken. Der Barde ist aus The Witcher 3 bereits bestens bekannt, sein Hintergrund wird aber selbst in den Büchern nur vage umrissen. Songs of the Past will das ändern.
ComputerBase hatte auf der Gamescom hinter verschlossenen Türen Gelegenheit, eine Dreiviertelstunde Live-Gameplay aus der neuen Erweiterung zu sehen. Die Präsentation startet am Anfang der Erweiterung, am Morgen nach dem Belleteyn-Fest. Geralt hat die Nacht durchgefeiert und wacht am späten Morgen am Rande eines idyllischen Flussbetts auf. Andere Gäste sind noch angetrunken oder verkatert. Als Hexer bleibt Geralt das aber erspart. Er erinnert sich stattdessen an einen merkwürdigen Traum von einem Brunnen, Dornen und einem Garten mit violetten Blumen. Und dann stellt er fest: Rittersporn ist verschwunden, seine ihm heilige Laute wird soeben, kaum zu überhören, von einem Trunkenbold misshandelt.
Geralt schnappt sich das Instrument (ob friedlich oder nach einem Faustkampf, liegt im Ermessen der Spieler) und macht sich auf den Weg zurück zum Anwesen der Familie von Lettenhove. Denn, was in The Witcher 3 womöglich unterging, Rittersporn gehört tatsächlich einem wohlhabenden Adelsgeschlecht an. In der Familie gab es jüngst einen Trauerfall, was Rittersporn und letztlich auch Geralt zur Reise in die abgeschottete Region Letten veranlasst hat.
Es handelt sich um eine komplett neue Karte, die vor äußerem Einwirken geschützt in einem abgelegenen Bergland liegt. Die Gegend ist vom Krieg auf dem Kontinent folglich weitgehend verschont geblieben und wird als fruchtbares Land des Überflusses beschrieben. Felder, Landwirtschaft und lokale Handwerksbetriebe florieren und prägen das Bild, die Bewohner werden als naturverbunden und friedlich gezeigt. Als Inspiration nennt CD Projekt unter anderem die polnische und englische Provinz.
Zurück in Lettenhove trifft Geralt beim späten Frühstück zunächst auf Rittersporns Großmutter und kurz darauf auch seine Cousine Lilla, die nicht nur äußerlich an Herzogin Anna Henrietta aus der zweiten Erweiterung erinnert. Schnell wird deutlich und gekonnt inszeniert, dass zwischen den beiden Lettenhoves etwas in der Luft liegt. Rittersporns Verschwinden folgt offenbar auf ein abendliches Gespräch mit seiner Großmutter, die ihm augenscheinlich eine unbequeme Wahrheit anvertraut hat. Lilla bohrt nach, wird beinahe vorwurfsvoll und schlägt angesichts einer mysteriösen Familienlegende eine Suchaktion vor, doch die Oma winkt ab – es sei schon nichts passiert und all das gehe Lilla auch gar nichts an.
Offensichtlich weiß die alte Dame mehr, als sie preisgibt. Und selbstredend leistet die forsche Lilla der Anweisung keine Folge, sondern verabredet sich mit Geralt prompt zum abendlichen Ausritt. Schon beim Rendezvous vor den Stallungen wird deutlich: Wer es darauf anlegt, wird im Laufe der Handlung mit Rittersporns jüngerer Cousine anbandeln können. Was der Barde dazu zu sagen hat, bleibt abzuwarten; schließlich muss er erst noch gefunden werden.
Apropos: Das Ziel des gemeinsamen Ausritts ist der sogenannte Garden of Thorns, den Geralt schon aus seinem anfänglichen Traum kennt. Ein alter Vorfah