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Brave Accounts: Browser-Entwickler führt passwortlose Server-Logins via OPAQUE ein
von Carsten Knobloch
27. Aug. 2026 |
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Brave spendiert seinen Diensten ein überarbeitetes Anmeldesystem. Mit den sogenannten Brave Accounts führt das Team ein neues Benutzerkonto ein, das auf das kryptografische Protokoll OPAQUE setzt und das klassische Übertragen von Passwörtern über das Internet überflüssig machen soll.
Euer Passwort verlässt zu keinem Zeitpunkt euer lokales Gerät. Während bei herkömmlichen Logins ein Passwort oder dessen Hash an den Server übertragen und dort abgeglichen wird, führen Client und Server bei Brave eine Art kryptografischen Schlüsseltausch durch. Das System beweist dem Server eure Identität und erzeugt einen gemeinsamen Sitzungsschlüssel, ohne dass der Server das Passwort jemals zu Gesicht bekommt oder speichern muss.
Für Nutzer soll das einen Sicherheitsvorteil bieten: Selbst bei einem hypothetischen Datendiebstahl auf den Servern von Brave können Angreifer keine Passwörter abgreifen oder vorgefertigte Wortlisten für massenhafte Entschlüsselungsversuche nutzen. Brave nutzt das neue Kontosystem künftig als Basis für eigene Dienste, einschließlich Ende-zu-Ende-verschlüsselter Daten und Geräte-Synchronisation, bei der ihr die volle Kontrolle über eure Zugangsdaten behaltet.
Die Accounts sollen heute starten, Bave-Nutzer können unter brave://settings/getStarted schauen, ob es schon funktioniert. Btw: das Ganze ist optional: Bestehende Funktionen wie Brave Sync lassen sich weiterhin ohne Account per QR-Code nutzen, können künftig aber alternativ an das neue Konto gekoppelt werden.
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