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Root-Sicherheitslücke bedroht cPanel/WHM
In aktuellen Versionen haben die Entwickler der Webhosting-Control-Panel-Software cPanel/WHM eine Schwachstelle geschlossen.
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Unter bestimmten Voraussetzungen können Angreifer cPanel/WHM attackieren und als root-Nutzer Schadcode ausführen. Dagegen gerüstete Versionen stehen zum Download bereit.
Einer Warnmeldung des Softwareentwicklers zufolge muss ein Angreifer bereits authentifiziert sein und Zugriff auf die Parked- oder Addon-Domains-Verwaltungsfunktion haben. Ist das gegeben, kann er auf einem nicht näher beschriebenen Weg eigene Dateien auf einen Server schieben.
Das endet dann in der Ausführung von Schadcode mit root-Rechten. Im Anschluss erlangen Angreifer die volle Kontrolle über Systeme. Bislang gibt es seitens der Entwickler keine Hinweise, dass Angreifer die Sicherheitslücke (CVE-2026-65643) bereits ausnutzen.
Bislang steht eine Einstufung nach CVSS Score und damit auch eine Einschätzung des Bedrohungsgrads aus. Aufgrund der weitreichenden Auswirkungen nach erfolgreichen Angriffen liegt eine kritische Einstufung nahe.
Die Entwickler weisen darauf hin, dass alle im Support befindlichen Versionen von der Softwareschwachstelle betroffen sind. Admins müssen sicherstellen, dass mindestens eine der folgenden, reparierte Ausgaben installiert ist:
Woran Admins bereits erfolgreich attackierte Systeme erkennen können, ist bislang nicht bekannt. Auch wenn es zurzeit noch keine dokumentierten Attacken gibt, sollten Admins mit dem Update nicht zu lange warten. Die Webhosting-Control-Panel-Software ist nämlich weitverbreitet und somit ein lohnendes Ziel für Angreifer.
Zuletzt sorgten im Juni root-Attacken auf cPanel-Instanzen mit LiteSpeed-Plug-in für Schlagzeilen.
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