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OpenClaw 2.0 ist da: Neue Oberfläche, bessere Sitzungen und mehr Automatisierung
von Oliver Posselt
31. Aug. 2026 |
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OpenClaw hat Version 2026.8.1 veröffentlicht und bezeichnet das Update selbst als OpenClaw 2.0. Das Ganze bringt eine neu aufgebaute Web-Oberfläche, eine einfachere Einrichtung sowie zahlreiche Änderungen rund um Sitzungen, Erinnerungen, Automatisierungen und Sicherheit mit. Dazu kommt ein ziemlich umfangreicher Block an Fehlerbehebungen und Verbesserungen unter der Haube.
Zu den praktischsten Neuerungen gehört die Suche in vergangenen Unterhaltungen. Ihr könnt sichtbare Gesprächsinhalte nach exakten Wörtern oder Wortgruppen durchsuchen und anschließend direkt die Nachrichten rund um einen Treffer öffnen. Sitzungen sind außerdem nicht mehr zwingend an den eigenen Gateway gebunden. Aufgaben können auf gekoppelten Geräten oder Cloud-Workern laufen, wobei auch der zugehörige Arbeitsbereich mitgenommen wird.
OpenClaw zeigt laufende Arbeiten außerdem besser an. Eine dauerhafte Fortschrittskarte bleibt auch nach dem Neuladen erhalten. Dort lassen sich unter anderem die Aktivitäten von Subagenten und die im Laufe einer Aufgabe entstandenen Änderungen verfolgen. Das funktioniert sowohl im Web als auch in den nativen Chats.
Neu sind obendrein strukturierte Rückfragen, die sich über Karten, Schaltflächen oder weiterhin per Text beantworten lassen. Interaktive Widgets können direkt im Chat auftauchen, an Sitzungs-Dashboards angeheftet und bei Bedarf als Bild exportiert werden. Damit werden Ergebnisse nicht mehr nur als Textblock ausgespuckt, sondern können auch als bedienbare Ansicht stehen bleiben.
Bei Zugangsdaten und wiederkehrenden Freigaben hat OpenClaw ebenfalls nachgelegt. Ein Agent kann Anmeldedaten über eine maskierte Eingabe anfordern, ohne dass der eigentliche Wert im Chat oder im Modellkontext landet. Für wiederkehrende Automatisierungen lässt sich eine exakt definierte Aktion einmalig freigeben. Ändert sich der Auftrag oder die Operation, ist eine neue Zustimmung nötig. Das klingt langweilig, ist im Alltag aber wichtiger als das nächste schicke Dashboard.
Auch bei Erinnerungen und Sitzungen ändert sich einiges. Ist Active Memory aktiviert, kann OpenClaw auf privaten Installationen begrenzten Kontext aus früheren persönlichen Gesprächen heranziehen. Gruppen und Kanäle bleiben davon ausgeschlossen. Ohne ausdrücklich gesetzte Reset-Regel werden Unterhaltungen zudem nicht mehr allein wegen eines Tageswechsels oder einer längeren Pause zurückgesetzt.
Vor dem Update sollte man allerdings einen Blick auf die Änderungen werfen. Das mitgelieferte OpenProse-Plugin sowie der Befehl /prose wurden entfernt. Zudem ziehen die bisherigen Modellrouten codex/* und openai-codex/* zu openai/* um. OpenClaw empfiehlt für die Bereinigung und Migration openclaw doctor --fix. Wer eigene Plugins einsetzt, sollte außerdem die anstehenden Änderungen am Plugin-SDK prüfen. Bei mir hatte die Installation des Updates erstmal alles zerlegt. Lies sich dann aber flott fixen.
OpenClaw 2026.8.1 steht über npm und GitHub bereit. Für macOS gibt es signierte und notarialisierte Downloads als ZIP und DMG, die neuen Ausgaben für iOS und Android folgen separat. Bestehende Installationen könnt ihr mit openclaw update aktualisieren. Aufgrund der zahlreichen Migrationen ist ein Backup der Konfiguration und des Zustands vorher keine schlechte Idee.
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