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IFA: TP-Link zeigt seinen ersten Wi-Fi-8-Router
Der Archer 8 Ultra und das Meshsystem Deco 8 Ultra kommen mit Wi-Fi 8. Die deutschlandexklusive Linkbox 7 hat einen Preis.
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TP-Link kündigt seine ersten Wi-Fi-8-fähigen Geräte an: den WLAN-Router Archer 8 Ultra und das Meshsystem Deco 8 Ultra zur Erweiterung des Funknetzes. Der Archer 8 Ultra ist ein Oberklasse-Router, allerdings ohne integriertes Modem. Der ausschließlich für Deutschland gedachte Wi-Fi-7-Router TP-Linkbox 7 ist jetzt vorbestellbar. Die TP-Linkboxen 7 Pro und 7 Pro Fiber will der Hersteller später diese Woche auf der IT-Messe IFA in Berlin ausstellen.
Der Standardpreis der TP-Linkbox 7 liegt bei 180 Euro; vorübergehend sind Bestellungen für 150 Euro im Herstellershop möglich. Es handelt sich um ein Einstiegsmodell für VDSL-Anschlüsse bis 300 Mbit/s. Bis zu 2880 Mbit/s im 5-GHz-Band und 690 Mbit/s bei 2,4 GHz brutto sind möglich. Ein 6-GHz-Band gibt es nicht. Kabelgebunden sind immerhin 2,5 Gbit/s drin.
TP-Link positioniert die TP-Linkbox als Fritzbox-Konkurrent. Auch hier gibt es eine DECT-Basis (Digital Enhanced Cordless Telecommunications) für Telefone und einen USB-A-Anschluss (5 Gbit/s, USB 3.2 Gen 1, früher USB 3.0 genannt) zum Anschluss eines Druckers oder eines Datenträgers.
Im Falle des Archer 8 Ultra nennt TP-Link die groben Spezifikationen: 10-Gbit/s-Ethernet für Kabelverbindungen und eine Brutto-Übertragungsrate von bis zu 19 Gbit/s über alle Funkbänder hinweg. Schon im Vorfeld bestätigte der Hersteller, dass der Router in den drei Bändern 6 GHz, 5 GHz und 2,4 GHz funkt.
Wi-Fi 8 bringt vor allem Stabilitätsverbesserungen. TP-Link hebt fünf Funktionen hervor: Enhanced Long Range (ELR) soll die Funkabdeckung in den Randbereichen verbessern. Distributed Resource Units (DRU) erhöhen dort die Uplink-Geschwindigkeit. Mit Non-Primary Channel Access (NPCA) können Geräte vorübergehend vom 20 MHz breiten Primärkanal abweichen, um Wartezeiten zu vermeiden.
Unequal Modulation (UEQM) erlaubt unterschiedlich schnelle räumliche Datenströme in einer MIMO-Übertragung (Multiple Input, Multiple Output), die bis zu zwei Geschwindigkeitsstufen (Modulation and Coding Scheme, MCS) auseinander liegen dürfen.
Eine wichtige Wi-Fi-8-Funktion lässt TP-Links Ankündigung vermissen: Seamless Mobility Domain (SMD). Darüber können sich Mobilgeräte mit mehreren Basen gleichzeitig verbinden, etwa mit einem WLAN-Router und einem Repeater. Das vermeidet Verbindungsabbrüche, etwa beim Laufen durch ein Haus.
Auf Nachfrage bestätigte der Hersteller, dass für SMD ein Firmware-Update folgen soll, allerdings erst im Sommer 2027. Käufer müssen sich auf das Versprechen verlassen.