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OpenAIs Modell Astra löst erstmals höchste Cybersicherheitsstufe aus
(C) unter Verwendung eines Motivs von Andrei Suslov / 123RF.com
Das neue Sprachmodell Astra von OpenAI hat erstmals die höchste Cybersicherheitswarnstufe des Unternehmens erreicht.
Das bedeutet, dass mindestens eine der folgenden Bedingungen erfüllt war: Das Modell ist in der Lage, ohne menschliches Eingreifen funktionsfähige Zero-Day-Exploits aller Schweregrade in vielen abgesicherten, realen kritischen Systemen zu identifizieren und zu entwickeln. Oder: Das Modell kann auf der Grundlage eines allgemein formulierten Ziels durchgängige, neuartige Strategien für Cyberangriffe auf abgesicherte Ziele entwickeln und ausführen. Entsprechend glaubt OpenAI, dass Astra mit den richtigen Tools und Zugriffsrechten bisher unbekannte Sicherheitslücken aufspüren und Wege entwickeln kann, um diese in vielen gut geschützten Systemen auszunutzen, ohne dass ein Mensch jeden Schritt steuert. Es erfordert strengere Sicherheitsvorkehrungen während der Entwicklung und vor der Veröffentlichung. Während der letzten Wochen waren die Entwicklungsarbeiten an Astra deshalb bereits verzögert worden.
Wiewohl Astra nicht in den Angriff auf Hugging Face verwickelt war, hat man die Sicherheitsvorkehrungen so verschärft, dass sie heute einen solchen Vorfall verhindern würden. Seitdem haben wir noch strengere Vorkehrungen für Astra eingeführt, darunter die zuverlässige Ablehnung schädlicher Cyber-Anfragen, die Einhaltung von Sicherheitsbeschränkungen, zusätzliche Schutzmaßnahmen gegen Missbrauch sowie Überwachungsmaßnahmen, mit denen potenziell unbefugte Aktivitäten unterbunden werden können.
OpenAI plant, Astra in Kürze verfügbar zu machen, allerdings wird der Zugriff auf die fortschrittlichsten Cybersicherheitsfunktionen zunächst eingeschränkt sein. Sie werden nur einer Gruppe von ausgewählten Testern zur Verfügung stehen.
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