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Mindestens 22 Menschen sterben bei Busunglück in Ägypten
In Ägpten ist auf einer kurvigen Straße zwischen den Badeorten Dahab und Nuwaiba ein Bus einen Abhang hinuntergestürzt. 22 Reisende starben. Unfallursache war womöglich ein geplatzter Reifen.
Bei einem schweren Busunfall sind in Ägypten mindestens 22 Menschen ums Leben gekommen. 28 Reisende wurden verletzt, wie das Gesundheitsministerium mitteilte.
Der Bus war offenbar im Dunkeln auf der Sinai-Halbinsel zwischen den am Roten Meer gelegenen Badeorten Dahab und Nuwaiba unterwegs. Auf der kurvigen Bergstraße kam er von der Fahrbahn ab und stürzte einen Abhang hinunter. Das Fahrzeug wurde vollständig zerstört.
Mindestens 20 Rettungswagen wurden zur Unfallstelle geschickt. Doch für viele Insassen kam jede Hilfe zu spät. Die Verletzten wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht.
In Ägypten gehen zur Hauptgeschäftszeit die Lichter aus - eine indirekte Folge des Iran-Kriegs.
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Möglicherweise könnte ein geplatzter Reifen die Ursache für den Unfall sein, berichteten jordanische Medien unter Berufung auf staatliche Stellen. Unter den Toten sollen demnach zehn Jordanier sein. Die Sinai-Halbinsel ist mit ihren Tauchrevieren und Wanderwegen ein beliebtes Urlaubsziel.
Immer wieder kommt es in Ägypten zu schweren Verkehrsunfällen, bei denen mangelhafte Wartung, schlechte Straßen, rücksichtloses Fahrverhalten und missachtete Sicherheitsvorschriften wie das Fahren ohne Gurt eine Rolle spielen. Erst vor wenigen Wochen starben in Ismailia mindestens 18 Jugendliche bei einem schweren Unfall.
Laut ägyptischem Statistikamt kamen vergangenes Jahr fast 6.000 Menschen im Straßenverkehr ums Leben. Die tatsächliche Zahl dürfte weit höher liegen.