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Thunderbird: Version 155.0 bringt erweitertes S/MIME, neues OAuth und viele Fehlerkorrekturen
von Carsten Knobloch
2. Sep. 2026 |
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Die Servicenachricht von mir für alle, die auf den Open-Source-Mailclient setzen: Das Thunderbird-Team hat Version 155.0 für Desktop-Systeme ins Rennen geschickt. Das Update bringt eine Reihe Detailverbesserungen bei der Verschlüsselung und Kontoeinrichtung mit und räumt gleichzeitig etliche Fehler sowie Sicherheitslücken aus der Welt.
Bei den Neuerungen fällt unter anderem das erweiterte S/MIME-Popup auf. Dort seht ihr ab sofort direkt die verwendeten Signatur-, Digest- und Verschlüsselungs-Algorithmen samt Schlüsselgrößen. Wer manuell Kontakte anlegt, kann das Standard-Adressbuch dafür künftig über den Konfigurationsschlüssel mail.addr_book.add_item_default_uri anpassen. Für Administratoren in Unternehmen stehen neue Richtlinien parat, mit denen sich der QR-Code-Export oder experimentelle Features zentral deaktivieren lassen.
Zudem wurde an der Kontoverwaltung gearbeitet: Die manuelle Einrichtung für Exchange, Microsoft Graph sowie eigenes OAuth wurde verschlankt. Thunderbird unterstützt laut Changelog Custom-OAuth jetzt auch für IMAP- und SMTP-Server und reicht passende Felder für PKCE und externe Browser nach.
"Watt noch?" Bugfixes! Unter macOS verschwindet der Zähler für ungelesene Mails im Dock-Badge nach einem Neustart nicht mehr, wenn kein Mailfenster geöffnet war. IMAP-Tags synchronisieren wieder sauber über verschiedene Clients hinweg, und Probleme mit der Offline-Synchronisation bei CalDAV- und ICS-Kalendern wurden behoben. Auch diverse Absturzursachen, etwa bei der Speicherverwaltung der Datenbank oder beim Laden von Ordnern, sind laut Release Notes Geschichte.
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