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Asus × RTX Spark im Hands-on: Nvidia-Chips übernehmen die Asus-ProArt-Flaggschiffe
Asus hat zur IFA 2026 die neuen ProArt P16- und P14-Laptops sowie den ProArt GR1X Mini-PC vorgestellt, die auf Nvidia RTX Spark basieren. Die hochwertigen Geräte sind schmal, haben als Notebook 90+-Wh-Akkus und setzen neben dem neuen Nvidia-Chips auch auf bis zu 128 GByte Arbeitsspeicher. Sie kommen im Herbst auf den Markt.
Salamitaktik nennt man es, wenn Hersteller die Vorstellung ihrer Produkte über einen langen Zeitraum in kleinen Häppchen verteilen. Auch Nvidia verfolgt dieses Prinzip bei RTX Spark. Alle paar Wochen gibt es wieder ganz wenige neue Informationen, doch richtig los geht es dann wohl erst im Oktober. Dann sollen die Geräte auch verfügbar werden, nachdem es am heutigen Abend noch einmal weitere Informationen geben soll. An die Nennung des Preises trauen sich Nvidia und damit auch die Partner aber wohl noch nicht heran, denn es wird ziemlich teuer. Und Spezifikationen: Dürfen ebenfalls noch nicht geannnt werden. Also sollen erst noch einmal die Features für das Produkt sprechen. Und Asus lässt einen Blick auf die Platine zu.
Bei Asus wird RTX Spark erst einmal nur in die teuerste Produktklasse gesteckt: ProArt. Das „ROG der Business-Abteilung“ setzt in Zukunft auf neue (alte) RTX Spark – Chip-Samples am Stand reichen von Ende 2024 bis Mitte 2026. Erste Produkte sind zwei Notebooks sowie ein Mini-PC, die im Hands-on vor Ort überzeugen konnten, wenngleich Nvidia genauere Blicke vor allem in technische Details noch verhinderte.
Zur IFA 2026 konnte Asus immerhin schon einmal erklären, dass es die neuen Asus ProArt P14 und P16 nicht nur mit maximalem Speicherausbau gibt, der mit 128 GByte stets beworben wird. Das neue P16 (H7607) wird es zum Beispiel auch in einer Konfiguration mit „nur“ 24 GByte LPDDR5X geben, passend dazu auch eine kleinere SSD. Damit dürfte RTX Spark von Asus auch unterhalb von 3.000 Euro verfügbar sein.
Die 14- und 16-Zoll-Modelle sind quasi gleich ausgestattet, nur der Kartenleser unterscheidet sich. Beide setzen auf schicke OLEDs mit hoher Auflösung im 16:10-Format und 120 Hz. Neben CPU mit GPU und RAM gehören zur Ausstattung natürlich auch Wi-Fi 7 und Bluetooth 5.4, hinzu kommen dreimal USB 4.0 Gen 3 Type-C, einmal USB 3.2 Gen 2 Type-A, ein Kopfhöreranschluss sowie HDMI 2.1 FRL und besagter Kartenleser. Der Akku ist im 16-Zoll-Modell 99,9 Wh groß, beim 14-Zoll-Modell sind es 90 Wh. Geladen wird über USB-C mit einem 140-Watt-Netzteil.
Zur TDP durfte Asus unter strenger Vorgabe von Nvidia noch nichts sagen. Diese dürfte aber nach Freigabe auf der Produktseite zum Asus ProArt P14 (H7407) und Asus ProArt P16 (H7607) ergänzt werden.
Der Mini-PC ProArt GR1X ist das Consumer-Gegenstück zum DGX Spark, den Asus mit dem Ascent GX10 (Test) ebenfalls im Programm hat. Durch diesen habe man viel gelernt, unter anderem, dass die Kühlung doch etwas besser ausfallen muss. DGX Spark hat eine SoC-TDP von 140 Watt.
Der GR1X setzt deshalb auf eine völlig neue Kühlung, die mehr Frischluft von vorn und unten zieht und diese dann durch das Gehäuse hinten nach außen bläst. Dabei soll er flüsterleise bleiben – ein Problem bei der Lautstärke gab es aber auch beim „Vorgänger“ schon nicht.
Rein von den Spezifikationen und der technischen Ausstattung betrachtet ist der RTX Spark im Mini-PC zu 95 Prozent ein DGX Spark – es fehlt nur der ConnectX-Anschluss und statt Linux gibt es Windows on Arm. Der Blick in ältere Meldungen zeigt, dass auch das Mainboard dem von DGX Spark stark ähnelt, es fehlen im Endeffekt nur der ConnectX-Chip und die dazugehörigen Anschlüsse. Die TDP dürfte bei identischer Spannungsversorgung am Ende auch bei 140 Watt liegen.
Auch die Anschlüsse des Mini-PCs sind mit 3 × USB 3.2 Gen 2x2 Typ-C, einmal USB 3.2 Gen 2x2 Typ-C (mit 180 W EPR PD 3.1-Eingang) sowie HDMI 2.1 und 10Gbit-LAN nicht anders.