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OpenAI wusste von Gefahr: Nun klagen Opfer des Schulmassakers
Weitere Opfer eines Schulmassakers verklagen OpenAI. Die Firma habe trotz Hinweisen die Behörden nicht informiert, dass die Amokläuferin Gewaltabsichten hatte.
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Nach dem Massaker an einer Schule im kanadischen Tumbler Ridge im Februar dieses Jahres sind 30 weitere Klagen gegen OpenAI eingereicht worden. Die Kläger werfen dem Unternehmen vor, trotz konkreter interner Warnungen zur Gewaltbereitschaft der Täterin nicht die Behörden alarmiert zu haben. Zusammen mit sieben bereits im April eingereichten Verfahren stehen nun 37 Klagen gegen den ChatGPT-Betreiber im Raum.
Die Attentäterin soll bereits acht Monate vor der Tat so auffällige Konversationen mit dem KI-Chatbot ChatGPT geführt haben, dass die Sicherheitsscans von OpenAI eine Warnmeldung ausgaben. Diese sei auch intern diskutiert worden - man hatte sich jedoch anscheinend entschieden, den Vorgang nicht an die Behörden zu melden.
Im Rahmen der aktuellen Anklagen steht jetzt auch Sam Altman persönlich mit vor Gericht. Auch er soll von den Warnungen gewusst und nicht entsprechend gehandelt haben. Altman hatte sich inzwischen in einem öffentlichen Brief an die Gemeinde Tumbler Ridge entschuldigt.
Bei dem Angriff im Februar 2026 hatte die 18-jährige Jesse Van Rootselaar zunächst ihre Mutter und ihren elfjährigen Stiefbruder getötet, bevor sie in einer Schule in der Kleinstadt in British Columbia sechs weitere Menschen erschoss und dutzende weitere verletzte – die meisten davon Kinder. Der Amoklauf gilt als einer der tödlichsten in der kanadischen Geschichte. Zu den neuen Klägern gehören laut den Gerichtsunterlagen Lehrkräfte, ein Schulleiter sowie Schülerinnen und Schüler, darunter die Familie eines bei dem Angriff verletzten Mädchens.
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