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IFA: Swift Blade 14: Acer zeigt 800-Gramm-Notebook mit Wildcat Lake
Zur Riege der besonders leichten Notebooks gesellt sich bald das Acer Swift Blade 14. Das 800-Gramm-Leichtgewicht kommt in zwei Farben.
Bei Acer stehen Notebooknamen auf Messers Schneide: Die Baureihe Swift Edge steht schon länger für flache und leichte Notebooks, nun kommt das erste Swift Blade hinzu. Der 14-Zöller Swift Blade 14 unterbietet mit gerade einmal 800 Gramm Gewicht das Kilogramm der gleich großen Edge-Modelle nochmal deutlich.
Allerdings ist auch die Rechenleistung niedriger: Hier kommt Intels aktuelle Einsteigerplattform Wildcat Lake alias Core 300 (ohne Ultra) zum Einsatz. Der wartet bestenfalls mit sechs Kernen auf, die integrierte GPU ist schwach und die NPU taugt nicht für Microsofts Anforderung hinsichtlich Copilot+. Als Surf- und Office-Maschine taugt Wildcat Lake dennoch, denn dank aktueller Kernarchitektur und Fertigungsprozess gibt viel Singlethreading-Leistung – und die ist für die gefühlte Geschwindigkeit beim App-Start oder dem Rendern von Webseiten entscheidend.
Acer fährt Intels Schnittstellenangebot der Plattform nicht voll aus: Die drei USB-C-Buchsen liefern kein Thunderbolt, sondern nur USB-3.0-Geschwindigkeit (5 Gbit/s). Topmodelle sollen ein OLED-Panel mit hoher Auflösung (2880 × 1800 Pixel, 16:10-Format) und 90 Hertz Bildwiederholrate bekommen, für günstigere Modelle sind je eine IPS- oder OLED-Panel mit 1920er-Auflösung und nur 60 Hertz vorgesehen.
SSDs gibt es bis 1 TByte, doch beim Arbeitsspeicher hat man keine Wahl: Acer lötet immer 12 GByte LPDDR5-Speicher aufs Mainboard. Die fixe Speichergröße soll wohl den Abstand zu höher(preisig)en Notebookserien mit Copilot+ und zugehörig mindestens 16 GByte RAM wahren. Immerhin setzt sich Acer mit den 12 GByte von den mageren 8 GByte ab, die das MacBook Neo und seine Windows-Konkurrenten postulieren. Acer nennt noch keine Preise, doch sie dürften oberhalb der 1000-Euro-Marke liegen, wenn das Swift Blade 14 im Dezember in die Läden kommt.
Apropos Neo-Konkurrenten: Acers Swift Air 14, das Mitte des Jahres auf der Computex enthüllt wurde, ist trotz damaliger Zusagen bislang nicht im Handel angekommen. Das soll sich im Laufe des Septembers ändern. Erste Händler listen es inzwischen; lieferbar ist es aber noch nicht. Aus den ursprünglich von Acer versprochenen 800 Euro der einzigen vorgesehenen Ausstattungsvariante sind bei den Händlern aber jetzt 900 Euro geworden.
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