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Freitag: VW auf strengem Sparkurs, Google mit KI-Sprachsteuerung von Apps
VWs Zukunftsplan 2030 + Google-Apps ohne Tippen + OpenAIs neues Modell für AGI + Netflix erhöht Preise + Quantencomputer mit Ionenfallen + Datenschutz-Podcast
VW hat einen „Zukunftsplan 2030“ vorgelegt. Dieser sieht 50 Prozent weniger Modelle und 50.000 weniger Mitarbeiter vor. Durch die Straffung der Modellpalette sollen Produktionskosten gesenkt werden. Die Belegschaftsvertreter unterstützen den Plan. Derweil treibt Google die Integration von KI in alltägliche Aufgaben voran. Gmail, Docs und Notizen lassen sich per natürlicher Sprache steuern, auch auf Deutsch. Ohne Tippen können damit E-Mails durchsucht und neue Dokumente angelegt sowie aufbereitet werden. Ein neues KI-Modell kommt von OpenAI, das GPT-6 Astra vorgestellt hat. Bei der Präsentation fiel das Wort AGI (Allgemeine künstliche Intelligenz), wobei Astra selbst nicht direkt so bezeichnet wird. In den Benchmarks zielt fast alles auf Konkurrent Anthropic – die wichtigsten Meldungen im kurzen Überblick.
Der Aufsichtsrat der Volkswagen Group hat am Donnerstag einem „Zukunftsplan 2030“ des Konzernvorstands einstimmig zugestimmt. Da CEO Oliver Blume die Lage des VW-Konzerns als „mehr als kritisch“ bezeichnet, wird die Modellpalette des Konzerns halbiert. Weniger Modelle in weniger Varianten sollen höhere Stückzahlen je Typ und damit niedrigere Kosten bescheren. Von knapp 629.000 Beschäftigten (Stand Ende 2025) werden rund 50.000 gegangen. 2025 sind bereits rund 17.000 Stellen abgebaut worden, im Jahr davor 8.000. Bei VW fallen also doppelt so viele Arbeitsplätze weg wie in den vergangenen beiden Jahren zusammen. Wenig überraschend geht es im Kern um mehr Effizienz. VW soll gegen internationale Konkurrenz, nicht zuletzt aus der Volksrepublik China, bestehen. Deshalb fallen 50.000 Stellen weg: Das ist der Zukunftsplan der Volkswagen Group.
Google baut die Integration von Gemini und künstlicher Intelligenz in den eigenen Workspace-Apps weiter aus. Gmail, Docs und Notizen lassen sich nun per Sprachsteuerung durchsuchen oder zusammenfassen. Nutzer können auf diese Weise erste Entwürfe von Dokumenten anlegen oder Gedankengänge protokollieren, ohne Anweisungen eintippen zu müssen. Dabei kann der KI-Assistent auch Informationen aus anderen Google-Apps wie Gmail oder Drive verwenden, wenn die entsprechenden Berechtigungen erteilt wurden. Das ist zunächst zahlenden Abonnenten der Google-KI vorbehalten, sowohl für Android- als auch iOS-Geräte. Diese Funktionen werden derzeit ausgerollt und dürften dann auch auf Deutsch verfügbar sein: Google ermöglicht KI-gestützte Sprachsteuerung in den eigenen Workspace-Apps.
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Eine neue Basis bekommt hingegen die KI von OpenAI, denn die Firma hat in den USA sein neuestes Sprachmodell GPT 6 Astra vorgestellt. Es sei das „weltweit intelligenteste und am besten ausgerichtete Modell“. Bei der Präsentation spricht OpenAI vom Beginn des Zeitalters allgemeiner künstlicher Intelligenz (AGI), wollte Astra selbst auf Nachfrage dann aber doch nicht eindeutig als AGI bezeichnen. Verfügbar ist es vorerst allerdings nur für eine begrenzte Zahl von Organisationen. Erst „in den kommenden Tagen“ soll Astra alle ChatGPT-Nutzer der Tarife Plus, Pro, Business und Enterprise sowie die OpenAI-API erreichen. In Enterprise-Workspaces sei der Zugang zu Beginn standardmäßig deaktiviert und müsse zunächst von Administratoren aktiviert werden: Unter AGI-Raunen stellt OpenAI GPT-6 Astra mit mehr Intelligenz vor.
Für mehr Intelligenz verlangt OpenAI nicht mehr Geld, aber Netflix für sein normales Programm. Der Streaming-Dienst erhöht die Preise in Deutschland erneut. Alle drei Abo-Stufen kosten künftig 2 Euro mehr pro Monat. Das teuerste Premium-Abonnement