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Steam knackt 15 Milliarden Dollar Umsatz und Crimson Desert verdient kräftig mit
Laut Alinea Analytics wurden 2026 bislang rund 15 Milliarden Dollar über Steam umgesetzt. Crimson Desert kommt allein auf mehr als 203 Millionen Dollar.
Dass Valve mit Steam kein schlechtes Geschäft macht, dürfte niemanden überraschen. Welche Dimensionen der PC-Marktplatz inzwischen erreicht hat, zeigen allerdings neue Schätzungen von Alinea Analytics. Demnach wurden über Steam allein in den ersten acht Monaten des Jahres 2026 rund 15 Milliarden Dollar umgesetzt.
Wichtig: Es handelt sich um den geschätzten Bruttoumsatz und nicht um 15 Milliarden Dollar, die direkt in Gabe Newells Tasche gewandert sind. Ein großer Teil davon geht schließlich an Publisher und Entwickler. Valve selbst veröffentlicht keine detaillierten Umsatzzahlen für Steam.
Nach Angaben von Alinea Analytics liegt der bisherige Bruttoumsatz rund 15 Prozent über dem vergleichbaren Zeitraum des vergangenen Jahres. Die ersten acht Monate von 2026 sollen sogar bereits mehr Umsatz gebracht haben als das gesamte Jahr 2023.
Analyst Rhys Elliott geht deshalb davon aus, dass Steam 2026 erstmals deutlich über die Marke von 20 Milliarden Dollar kommen könnte. Das ist umso bemerkenswerter, weil die größten Neuerscheinungen nur einen vergleichsweise kleinen Teil des gesamten Geschäfts ausmachen.
Die sechs umsatzstärksten neuen Spiele des Jahres sind laut Alinea Analytics Forza Horizon 6, Crimson Desert, Resident Evil Requiem, Slay the Spire 2, Subnautica 2 und Meccha Chameleon. Zusammen kommen sie auf knapp eine Milliarde Dollar und damit lediglich rund 6,6 Prozent des bisherigen Steam-Umsatzes 2026.
Für Pearl Abyss dürften sich die Zahlen ziemlich gut lesen. Crimson Desert hat auf Steam laut Alineas Schätzung bislang mehr als 203 Millionen Dollar Bruttoumsatz erzielt und gehört damit zu den erfolgreichsten neuen Marken des Jahres.
Innerhalb der 100 umsatzstärksten Steam-Neuerscheinungen 2026 entfallen rund 18 Prozent des Umsatzes aller neuen Marken allein auf Crimson Desert. Insgesamt kommen diese 100 Spiele laut Alinea auf ungefähr 2,4 Milliarden Dollar und damit auf knapp 16 Prozent des bisherigen Steam-Umsatzes in diesem Jahr.
Der deutlich größere Teil des Geschäfts entfällt also auf den Rest des Katalogs. Steam verdient nicht nur an aktuellen Blockbustern, sondern weiterhin an Spielen, die teilweise schon seit Jahren erhältlich sind und durch Rabatte, Updates oder neue Inhalte immer wieder Käufer finden.