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Midea PortaSplit: Neue Generation kommt mit Propan, Matter 1.6 und weniger Kondensat-Ärger
von Carsten Knobloch
4. Sep. 2026 |
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Mideas mobile Split-Klimaanlage PortaSplit erfreut sich gefühltgroßer Beliebtheit, muss künftig aber umgebaut werden. Auf der IFA 2026 kündigte der Hersteller eine Neuauflage für 2027 an. Der wichtigste Grund für den Wechsel: Die EU-F-Gase-Verordnung zwingt Midea dazu, das bisherige Kältemittel R32 durch deutlich klimafreundlicheres R290 (Propan) zu ersetzen.
Neben der Kältemittel-Umstellung packt Midea laut heise.de aber auch Probleme der aktuellen Generation an. Viele Nutzer fluchten laut Bericht bislang über den berüchtigten Fehler P1, bei dem verstopfte Filter durch Biofilm-Bildung im stehenden Kondenswasser für Stillstand sorgten. Die Neuauflage bekommt einen entnehmbaren Filter in der Inneneinheit, den man selbst reinigen kann.
Auch an der Außeneinheit wird nachgebessert: Eine neue Bodenplatte soll das Kondensat künftig mit hohem Druck ableiten, damit das Wasser auch durch längere Schläuche zuverlässig abfließt. Eventuell schiebt Midea später noch ein Nachrüst-Kit nach, das Kondensatprobleme komplett eliminieren soll.
Smarte Haushalte dürfen sich zudem über einen neuen Funkchip freuen, der native Unterstützung für Matter 1.6 mitbringt. Damit lässt sich das Split-Gerät künftig ohne Cloud-Umwege direkt ins lokale Smart Home einbinden.
Bis zum Marktstart müsst ihr euch allerdings noch gedulden: Midea plant den Verkaufsstart der Propan-Version für den Sommer 2027. Bis zum Jahresende 2026 sollen aber noch reguläre R32-Modelle nach Europa importiert werden, die Händler auch 2027 legal abverkaufen dürfen. Wer also auf Schnäppchenjagd aus ist, könnte im kommenden Winter gute Karten haben.
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