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Open-Source Smartwatch Pebble Time 2 getestet | c't 3003
Diese Smartwatch ist ungewöhnlich: Sie ist Open-Source und macht jeden im Browser zum Entwickler. c't 3003 hatte die Pebble Time 2 mehrere Wochen am Arm.
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Die Pebble Time 2 richtet sich ausdrücklich nicht an alle: Wer kontaktlos bezahlen, GPS beim Laufen nutzen oder ernsthaft Fitness tracken will, soll laut dem Hersteller lieber eine Garmin kaufen. Was die Pebble stattdessen bietet: Sie ist komplett Open-Source, hat ein transflektives Memory-LCD, das in der Sonne glänzt, über 10.000 Community-Apps, 21 Tage Akku im Median und eine browserbasierte Entwicklungsumgebung. Dazu funktioniert die Smartwatch mit Android und iOS. Was man für rund 230 Euro ans Handgelenk bekommt, hat c’t 3003 über mehrere Wochen ausprobiert.
(Hinweis: Dieses Transkript ist für Menschen gedacht, die das Video oben nicht schauen können oder wollen. Der Text gibt nicht alle Informationen der Bildspur wieder.)
Guckt mal hier, diese Smartwatch ist komplett Open Source, hat ein ePaper-artiges Display, Wochen an Akkulaufzeit und funktioniert mit Android und iOS. Und falls ihr euer Wunsch-Ziffernblatt oder App unter den über 10.000 von der Community entwickelten Dingen im Store nicht findet, dann könnt ihr es einfach selbst erstellen. Im Browser, ohne ein SDK zu installieren oder einen Entwickler-Account zu bezahlen.
Und guckt euch mal das hier an: pralle Sonne, hier meine Apple Watch Ultra mit 3000 Nits, hier meine Pebble. Ratet mal, welche von beiden ich besser ablesen kann.
Ja, Pebble ist zurück. Die Firma, die die moderne Smartwatch quasi erfunden hat, schon vor der ersten Apple Watch – und auch irgendwie der hardwaregewordene Gegenentwurf zu Big Tech an meinem Handgelenk. Nur war diese Firma zwischendurch mal richtig pleite, und normalerweise heißt das ja: Ihr habt Elektroschrott am Handgelenk. So wie bei all diesen anderen Produkten – E-Bikes, die nicht mehr entriegeln, Smart-Home-Kram, der ohne Server nicht mehr schaltet, Fitness-Tracker, deren App aus dem Store fliegt. Bei Pebble ist genau das aber nicht passiert. Die Firma war acht Jahre tot, und die Uhren liefen trotzdem weiter.
Wie das geht, warum diese Smartwatch trotzdem definitiv nicht für alle geeignet ist, dafür aber umso mehr für euch – bleibt dran.
Liebe Hackerinnen, liebe Internetsurfer, herzlich willkommen hier bei...