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Star Trek - Strange New Worlds bringt nach 37 Jahren einen wichtigen Charakter zurück
Spock (Leonard Nimoy, r.) und sein Halbbruder Sybok (Laurence Luckinbill, l.) im Film Star Trek 5: Am Rande des Universums von 1989. Bild: Paramount Pictures.
Aktuell läuft bei Paramount die vierte Staffel der Star-Trek-Serie Strange New Worlds. Die Serie ist als Prequel zum Ur-Star-Trek (The Original Series) gedacht um erzählt von den Abenteuern der Enterprise unter dem Kommando von Captain Christopher Pike, bevor der berühmte James T. Kirk den Kapitänsstuhl übernimmt.
Die Macher bringen dabei regelmäßig alte Fan-Lieblinge in ihren jungen Jahren zurück. In der vierten Staffel feiert nun eine echte Kultfigur ein kleines Comeback: Sybok.
Falls ihr euch jetzt fragt, wer zur Hölle das nun wieder ist, können wir euch beruhigen: Sybok war zum letzten Mal vor 37 Jahren auf der Leinwand zu sehen; seitdem sind ein paar Jahre ins Land gegangen. Wir frischen euer Gedächtnis auf und verraten, was es mit der Rückkehr von Spocks Halbbruder auf sich hat.
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Strange New Worlds: Hier ein kleiner Vorgeschmack, was noch alles in Staffel 4 der Star-Trek-Serie passieren wird
Sybok ist der älteste Sohn des vulkanischen Botschafters Sarek, hat aber eine andere Mutter als sein Halbbruder Spock. Obwohl er ein reiner Vulkanier ist, könnten Sybok und Spock nicht verschiedener sein. Während Spock seine menschliche Seite stets zurückzudrängen versucht und eher berechnend auftritt, lehnt Sybok die kühle vulkanische Logik ab und verlässt sich lieber auf seine Emotionen. Für einen Vulkanier macht ihn das zu einem Rebellen.
In der gesamten Geschichte des Franchise tauchte er bislang nur ein einziges Mal auf – im Kinofilm Star Trek V: Am Rande des Universums aus dem Jahr 1989. Danach ignorierte ihn die Serie jahrzehntelang. Erst in der ersten Staffel von Strange New Worlds teaserten die Produzenten seine Rückkehr mit einer kurzen Szene in einer vulkanischen Gefängniszelle wieder an - damals war nur Syboks Rücken zu sehen.
In der siebten Folge der aktuellen vierten Staffel, Like Chronitons Through The Hourglass, löst die Serie dieses Versprechen endlich ein. Das mächtige Wesen Trelane verändert darin die Realität und verwandelt das Raumschiff Enterprise in den Schauplatz einer schnulzigen Seifenoper inklusive unscharfem Bild und vielen dramatischen Pausen.
Captain Pike (Anson Mount) leidet plötzlich an Amnesie; Spock (Ethan Peck) liegt im Sterben und braucht dringend eine Herztransplantation. Sicherheitschefin La'an befreit daraufhin Sybok aus seiner Zelle, da er als perfekter Organspender für seinen Bruder dient. Aber ist das überhaupt der echte Sybok?
Um seinen Serien-Halbbruder zum Leben zu erwecken, schlüpft Spock-Darsteller Ethan Peck in der neuen Folge Strange New Worlds in eine Doppelrolle. Er spielt Sybok als wandelndes Klischee mit wehender Langhaarperücke und weit aufgeknöpftem Hemd. Am Ende der Episode stellt sich aber heraus, dass wir es hier gar nicht mit dem echten Sybok, sondern einem Konstrukt aus den Erinnerungen von Spock und der Fantasie von Sicherheitschefin La'an zu tun haben. Spock stellt nämlich klar, dass er und Sybok in der Realität völlig unterschiedlich aussehen.