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God Save Birmingham: Early Access erst 2027 – Entwickler erklärt fehlende Trailer-Features
Das Mittelalter-Zombiespiel God Save Birmingham orientiert sich an Project Zomboid. Ocean Drive Studio setzt auf eine knallharte Physik-Sandbox.
God Save Birmingham schlug bei seiner Ankündigung ordentlich Wellen. Eine geschlossene Beta später können die südkoreanischen Entwickler von Ocean Drive Studio nun sicher sein, dass sie da ein heißes Eisen im Feuer haben: Wenn alles gut geht, dürfte die Nachfrage nach einer Art Mittelalter-Project-Zomboid mit umfassenden Simulationsaspekten in aufwendiger 3D-Grafik nicht von schlechten Eltern sein.
Klar, dass ich ein paar Fragen hatte, als ich Creative-Director HyeonSeong Cha traf. Lest hier mehr über Features, die es noch nicht ins Spiel geschafft haben, aber vielleicht noch kommen, den Early-Access-Termin und die schwierige Balance zwischen Spaß und Herausforderung in einem Spiel wie diesem.
Wer das frühe Videomaterial des Spiels genau analysiert hat, dürfte sich über eine fehlende Mechanik im aktuellen Build wundern: Die dramatischen Nahaufnahmen bei nahenden Zombies, die sich mit klappernden Zähnen einen Happen vom Spieler genehmigten, sind verschwunden. Laut HyeonSeong Cha handelte es sich bei den ersten Szenen eher um einen Ausblick. „Das alte Video zeigte quasi die finale Vision des Spiels. Wir überarbeiten die Kameraführung definitiv noch, damit sie aus Spielerperspektive deutlich runder läuft“, erklärt der Creative Director.
Die Entscheidung, auf die stimmungsvollen Zooms vorerst zu verzichten, sei ganz bewusst gefallen: „Das Video sollte in erster Linie für Zuschauer cool aussehen. Aktuell konzentrieren wir uns aber darauf, was für die Leute am besten funktioniert, die das Spiel auch wirklich spielen.“ Ebenfalls in der Beta abwesend: Die Stealth-Kills, die man in den ersten Videos noch sah. Die stehen aber auf jeden Fall noch auf dem Plan, wie Cha angibt. Nach allem, was ich gespielt habe, würden sie dem Spiel auch guttun, denn jeder Krach, den man macht, kann eine Meute hungriger Untoter anziehen.
Schon jetzt besticht das Mittelalter-Survival allerdings durch einen enormen Detailgrad bei den Aktionen, tief inspiriert von Spielen wie Project Zomboid. Cha betont: „Letztlich dreht sich alles um die verschiedenen Überlebensbedürfnisse und das Ressourcenmanagement. Unsere Vision umfasst eben auch, dass man sich wäscht, um sauber zu bleiben – und danach separat seine Kleidung wäscht. Wir sehen das absolut als Kern unserer Vision.“
God Save Birmingham ist ein anspruchsvolles Mittelalter-Survival-Spiel von Ocean Drive Studio. Angesiedelt im 14. Jahrhundert, kämpft ihr in einer Sandbox-Welt ums Überleben gegen Zombies und Hunger. Der Early Access (PC) ist für die erste Hälfte 2027 geplant.
Bei einer derart komplexen Simulation, bei der der kleinste Fehler den Tod bedeuten kann, stellt sich mir unweigerlich die Frage: Wo liegt der schmale Grat zwischen Spaß und einer Hardcore-Herausforderung? Für Cha sind diese beiden Begriffe aber mehr oder weniger synonym anstatt zwei Extreme derselben Skala. „Unser Spiel soll herausfordernd und hardcore sein“, macht der Entwickler klar. „Der Kernreiz liegt für uns gerade darin, alle Aspekte des Überlebens zu meistern. Man hortet Essen, sucht sich mehrere sichere Unterschlüpfe und besorgt sich Rüstung. Wir hoffen, dass die Spieler genau aus diesem Management-Prozess ihren Spaß ziehen.“ Dass man trotz bester Vorbereitung scheitern kann, gehöre zum Konzept.
„Wenn man sich perfekt vorbereitet und dann durch etwas Dummes stirbt – das ist in gewisser Weise integraler Teil des Spiels”, so Cha. “Wenn man gut ist und genug gespielt hat, sind die Zombies gar nicht mehr unbedingt die größte Bedrohung. Manchmal fühlt man sich bestens vorbereitet und denkt, man hat alles im Griff. Dann macht man einen einzigen Fehler und stirbt. Übermut kommt eben vor dem Fall.“
Die tiefgreifende, physikbasierte Simulation treibt die südkoreanischen Macher in der Entwicklung allerdings auch mal in den Wahnsinn. Um den Sandbox-Charakter zu wahren, verzichte man bewusst