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Creality Falcon T1 im Test: Ein Laser für (fast) alles
von Benjamin Mamerow
5. Sep. 2026 |
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Der Markt für Lasergravierer wächst mindestens genauso schnell wie der Markt für 3D-Drucker. Wer Holz schneiden möchte, greift zum Diodenlaser. Soll Metall dauerhaft markiert werden? Faserlaser! Für Glas wiederum wird am ehesten ein UV-Laser benötigt. Am Ende stehen drei verschiedene Maschinen in der Werkstatt, nehmen Platz weg und kosten halt alle ihr eigenes Sümmchen.
Hier setzt der Creality Falcon T1 an, bei dem man ein Basisgerät erhält, in das verschiedene Lasermodule per Plug-and-play eingesetzt werden können. Anstatt komplette Maschinen zu tauschen, wechselt man also lediglich den Laserkopf.
Ich durfte das Gerät nun für eine gewisse Zeit in meiner Werkstatt testen, habe hierfür neben dem 40-W-Diodenlaser auch noch den 20-W-Faserlaser erhalten. Zudem sind 5W-UV- und 60W-MOPA-Laser laut Creality auch noch unterwegs hierher. Hierzu gibt es dann ein späteres Extra-Review.
Das Design des Falcon T1 erinnert an einen PC-Tower. Das Gerät ist vollständig geschlossen, dadurch erreicht das Modell die Schutzklasse 1. Eine Schutzbrille wird im regulären Betrieb bei geschlossenem Deckel nicht zwingend benötigt, da das Sichtfenster die Strahlung filtert.
Integrierte Sensoren überwachen den Prozess. Schutzbrille sollte aber so oder so zum Standard gehören, wenn man mit solchen Geräten agiert. Mit Abmessungen von etwa 46 mal 31 mal 51 Zentimetern und einem Gewicht von knapp 25 Kilogramm nimmt der T1 ordentlich Platz auf der Werkbank ein.
Hier der T1 neben dem Falcon A1 Pro und dem Luftreiniger AP1 mini
Das Gewicht ist ebenfalls zu bedenken. In meinem Fall steht der T1 auf der Werkbank, ohne Auszugsystem oder Drehteller darunter. An genau so einer Lösung feile ich aber aktuell, weil 25 kg zum schnellen Modulwechsel mit der Zeit echt schwer vorzuwuchten sind.
Öffnet man den Deckel während eines Laservorgangs, stoppt der Laser automatisch. Hinzu kommen eine Flammenerkennung, ein Not-Aus-Schalter und ein Sicherheitsschlüssel in Form eines USB-Dongles. Ohne diesen Schlüssel lässt sich die Maschine gar nicht erst einschalten.
Im Gehäuse ist ein Abluftventilator verbaut, der Rauch und Dämpfe über einen Schlauch nach draußen befördert. Wer keine Möglichkeit hat, die Abluft aus dem Fenster zu leiten, kann einen passenden Desktop-Filter anschließen - den hat Creality mir passenderweise direkt mitgeliefert.