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WhatsApp testet Chats mit externen KI-Agenten und Bots
von Carsten Knobloch
5. Sep. 2026 |
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Wer im Alltag mit KI-Assistenten oder eigenen Bots hantiert, muss dafür meist separate Apps oder Webseiten bemühen. Meta will das laut Bericht künftig abkürzen und testet in der aktuellen Android-Beta von WhatsApp eine direkte Schnittstelle für externe KI-Agenten von Drittanbietern.
Über einen neuen Menüpunkt in den Einstellungen lassen sich bis zu fünf eigene Agenten anlegen, mit Profilbild sowie Namen versehen und über einen generierten API-Schlüssel mit dem jeweiligen Backend – etwa bei OpenAI, Google oder Anthropic – verknüpfen. Anschließend taucht der Bot als eigenständiger Chat in der Übersicht auf. Der Helfer bekommt dabei nur Einblick in die konkrete Unterhaltung mit ihm selbst; der Zugriff auf sonstige Kontakte, Medien oder reguläre Gruppen bleibt ihm verwehrt.
Einen Haken gibt es allerdings beim Datenschutz, den man auf dem Schirm haben sollte: Während gewöhnliche Chats weiterhin Ende-zu-Ende-verschlüsselt bleiben, gilt das für die Unterhaltungen mit den externen Agenten naturgemäß nicht. Die Nachrichten werden über Meta an den jeweiligen Anbieter durchgereicht und können von den Entwicklern zur Verarbeitung eingesehen werden. Aktuell rollt die Funktion stufenweise für ausgewählte Beta-Tester auf Android aus. Wann Meta die Schleusen für die breite Masse öffnet, steht wie gewohnt noch in den Sternen.
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