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Jackery Plus-Serie: Neue Powerstations liefern Strom kompakter und leichter
Jackery hat zur IFA drei neue Powerstations in der Plus-Serie vorgestellt. Jackery Explorer 1000 Plus V2, 2000 Plus V2 und die gänzlich neue Explorer 3600 Plus sind kompakter und leichter als die Vorgänger, die gebotene Leistung sollen sie alltagstauglicher, flexibler und besonders sicher bereitstellen.
Höher, schneller, weiter? Bei den drei neuen Modellen der Explorer-Plus-Serie galt das laut Jackery nicht in Bezug auf Akkukapazität und AC-Ausgangsleistung, sondern in Bezug auf das Gesamtpaket unter Berücksichtigung von Volumen, Gewicht und Sicherheit.
Die zwei Modelle, die einen direkten Vorgänger hatten, sind mit diesem Ziel signifikant geschrumpft und leichter, wenn auch nicht mehr ganz so leistungsstark. Die neue Jackery Explorer 3600 Plus tritt vergleichsweise schlank auf.
Dafür ist auch die Cell-to-Body-Batteriearchitektur (CTB) verantwortlich. Sie hält mit den drei neuen Modellen erstmals in der Plus-Serie Einzug. Entnommen wurde sie aus dem Automobilbau und verbindet die Batteriezellen direkt mit der tragenden Struktur des Gerätes, ohne sie zunächst separat in Module einzubetten.
Einen Fortschritt gegeben hat es laut Hersteller auch bei der Langlebigkeit der Zellen: Jackery garantiert für die keramikbeschichteten Lithium-Eisenphosphat-Zellen (LiFePO4) jetzt eine Restkapazität von über 70 Prozent bei 6.000 statt vormals 4.000 Zyklen. Bei typischer Nutzung sollen damit auch nach 30 Jahren statt 20 Jahren noch über 70 Prozent Kapazität zur Verfügung stehen. Das Batteriemanagement und verschiedene Schutzmechanismen überwachen unter dem Motto „Safety First“ den Betrieb.
Die USV-Funktion mit 10 Millisekunden Umschaltzeit versorgt bei allen drei Neuvorstellungen angeschlossene Geräte bei einem Stromausfall nahezu unterbrechungsfrei weiter. Auch das Status-Display ist allen gemein. Eine kleine Lampe hilft bei der 1000 Plus V2 und der 2000 Plus V2 im Dunkeln.
Die Jackery Explorer 1000 Plus V2 ist 44 Prozent kleiner und 26 Prozent (10,8 zu 14,5 kg) leichter als der Vorgänger Jackery Explorer 1000 Plus (Test). Allein der Wechsel auf die Cell-to-Body-Architektur schafft das nicht, auch die Akkukapazität (1.024 Wh statt 1.264 Wh) und die AC-Ausgangsleistung (1.800 W statt 2.000 W) gehen etwas zurück.
Endgeräte können über drei AC-Steckdosen, zwei USB-C-Ports, einen USB-A-Anschluss sowie einen 12-Volt-Ausgang angeschlossen werden. Eine vollständige Ladung über die 230-Volt-Steckdose dauert 75 Minuten, alternativ können Solarmodule bis zu 400 Watt einspeisen.
Die Jackery Explorer 2000 Plus V2 ist sogar 60 Prozent kleiner und 33 Prozent (18,8 zu 27,9 kg) leichter als der Vorgänger. Die Akkukapazität bleibt mit 2.048 Wattstunden sogar gleich. Für die AC-Dauerleistung gilt das nicht: Sie beträgt bei der 2. Generation noch 2.400 statt vormals 3.000 Watt.
Die Anschlüsse sind die gleichen wie beim kleineren Modell, eine vollständige Ladung benötigt 90 Minuten an der Steckdose, alternativ lassen sich bis zu 800 Watt von Solarmodulen einspeisen.