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Ancestors The Humankind Odyssey - Assassin's-Creed-Schöpfer kündigt Sequel an
Patrice Désilets bestätigt die Markenrechte für sein Evolutions-Abenteuer und verspricht einen zweiten Teil nach dem Early Access von 1666: Amsterdam.
Patrice Désilets, der Schöpfer der Assassin's-Creed-Reihe und Director von 1666: Amsterdam, hat eine Fortsetzung angekündigt. Er plant ein Sequel zum Open-World-Survival-Spiel Ancestors: The Humankind Odyssey, das sich um die menschliche Evolution dreht.
Désilets verriet mir auf einem kürzlichen Event zu 1666: Amsterdam, dass er das 2019 erschienene Ancestors: The Humankind Odyssey von vornherein als "Band eins" konzipiert hatte. "Ich habe verschiedene Bände entworfen, um das Spiel im Laufe der Zeit zu erweitern", erklärte er.
Das Projekt blickt auf eine turbulente Historie zurück: Ursprünglich bei THQ in Entwicklung, fielen die Rechte nach einer Insolvenz an Ubisoft. Désilets musste jahrelang rechtlich um seine IP kämpfen, bevor er sie 2016 endlich zurückerlangte.
Ich dachte eigentlich gar nicht, dass er die Rechte an der Ancestors-Marke besitzt. Schließlich ging ich davon aus, dass Take-Twos mittlerweile eingestelltes Publishing-Label Private Division diese hält. Désilets entgegnete jedoch: "Mir gehört die IP. Aber es ist kompliziert."
Er könnte also eine Fortsetzung machen, wenn er das wollte. "Ja", bestätigte er. "Das werde ich. Und die Leute können mir glauben. Ich bin schließlich bereit, verdammte 16 Jahre zu warten, um das zu beenden, was ich [mit 1666 Amsterdam] angefangen habe. Ich beende immer, was ich anfange."
Ancestors: The Humankind Odyssey bot ein fantasievolles Konzept. Das Spiel zeichnete die Evolution der Menschheit vom Primaten zum aufrecht gehenden Menschen über Millionen von Jahren nach. Als Spieler überlebtet ihr in Third-Person-Action-Survival-Passagen verschiedene Epochen, während das Spiel in der Zeit stets Millionen von Jahren nach vorne sprang.
Uns gefiel die Idee, die Umsetzung hingegen weniger. Trotz seiner Sperrigkeit fand Ancestors ein beachtliches Publikum. Bis zum April 2024 verkaufte sich das Spiel stolze zwei Millionen Mal.
Tatsächlich diente Ancestors aber eher als Sprungbrett. Désilets hegte schon lange den Traum, mit 1666: Amsterdam ein düsteres Open-World-Abenteuer in der niederländischen Metropole zu erschaffen. Die Idee geisterte bereits seit langer Zeit in seinem Kopf herum. Während des Corona-Lockdowns überarbeitete er das Konzept, kurz darauf startete die Produktion.
Und wieder einmal zeigt sich 1666: Amsterdam sehr fantasievoll. Doch auch hier schwächelt die Umsetzung. Zudem solltet ihr eine Kontroverse rund um den Einsatz generativer KI im Hinterkopf behalten.