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The Legend of Zelda: Ocarina of Time Remake behält Ladebildschirme absichtlich bei
Nintendo möchte mit künstlichen Unterbrechungen das nostalgische N64-Gefühl bewahren. In der Community sorgt diese ungewöhnliche Design-Entscheidung für hitzige Debatten.
Nintendo setzt im gestern enthüllten Remake von The Legend of Zelda: Ocarina of Time ganz bewusst auf Ladebildschirme. Dadurch soll der Charme des N64-Klassikers erhalten bleiben.
"Übrigens taucht immer dann ein Ladebildschirm auf, wenn ihr das Gebiet wechselt", sagte Serien-Produzent Eiji Aonuma während der gestrigen Direct-Präsentation. "Das haben wir ganz bewusst beibehalten, um die Essenz des ursprünglichen Spiels zu bewahren."
Während der Demo sehen wir, wie Link einen neuen Abschnitt betritt. Dabei wird das Bild komplett schwarz und etwa drei Sekunden lang ist in der unteren rechten Ecke auf dem Bildschirm ein kleines Triforce-Logo zu sehen, bevor es weitergeht.
Beim Originalspiel von 1998 waren Ladebildschirme beim Wechseln der Areale ein technisches Muss. Die damalige Hardware und die Cartridges konnten die zusammenhängende 3D-Welt von Hyrule nicht komplett in den Speicher laden, wodurch Unterbrechungen unumgänglich waren.
Natürlich gibt es mittlerweile andere Möglichkeiten, solche Ladebildschirme zu kaschieren, insofern ist die Absicht dahinter klar erkennbar. Es ist zugleich ein Punkt, über den sich Fans nach der Vorstellung der Neuauflage streiten.
Einige feiern die Idee, die dem N64-Gaming der 90er-Jahre Tribut zollt. Andere empfinden die künstlichen Gameplay-Pausen als albernen Zusatz.
"Ladezeiten, um das Feeling zu bewahren?", kommentierte ein Fan. "Lol, das glaube ich keine Sekunde. Es ist völlig in Ordnung, dass sie drin sind, aber behauptet nicht, das sei der wahre Grund, Nintendo."
"Ladezeiten/Screens zwischen Gebieten weiterhin im Spiel, absichtlich hinzugefügt, um das Spielgefühl zu bewahren. Bitte was? Lmao", ergänzt ein anderer. "Das ist doch dumm."
Ein dritter User sieht jedoch kein Problem darin: "Mich hat das nicht gestört. Dadurch wirken die Gebiete stärker voneinander getrennt und bieten einen besseren Kontrast. Und davon abgesehen dauern die Ladebildschirme eh nur zwei Sekunden – also wen juckt's."