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Parteitag der Republikaner: Gute Stimmung für die Zwischenwahlen?
Normalerweise finden vor den US-Zwischenwahlen keine Parteitage statt. Doch diesmal hat Trump festgelegt, dass ein zweitägiges Event den Wahlkampf einläuten soll. Ihm geht es darum, "die Nation zu retten".
"Eine richtige Trumpapalooza wird das", also eine große, bunte Zirkusshow rund um den US-Präsidenten, verspricht Joe Gruters, der als Vorsitzender des Republican National Committee so etwas wie der Generalsekretär der Republikaner ist.
Donald Trump scheint sich schon darauf zu freuen: "Fantastisch" werde das. Er habe die Idee zu dieser Veranstaltung gehabt und bezahle sie auch. Letzteres sei aber kein Problem, schließlich gehe es darum, die Nation zu retten.
Die Zustimmung für die US-Republikaner geht zurück. Vor den Midterms soll ein Parteitag neuen Schwung geben.
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Die beiden großen Parteien der USA veranstalten solche Wahlparteitage traditionell alle vier Jahre, zum Einstieg in die heiße Phase des Präsidentschaftswahlkampfes. Dabei küren Delegierte aus allen Landesteilen offiziell ihren Kandidaten für das Weiße Haus, der dann die Chance erhält, sich den US-Bürgern vorzustellen.
Der Parteitag heute und morgen in Dallas ist der erste, der vor Zwischenwahlen stattfindet. Anfang November stimmen die Amerikaner über alle Sitze im Repräsentantenhaus und ein Drittel der Sitze im Senat ab. Und die Kandidaten dafür stehen längst fest.
Auf der Veranstaltung geht es aber nicht darum, Kandidatinnen und Kandidaten aufzustellen. Sondern Trumps Hoffnung ist, dass ein großer, bunter Polit-Zirkus die Stimmung im Land drehen wird. Denn bisher zeigen alle Umfragen, dass die Demokraten darauf hoffen können, im Repräsentantenhaus und im Senat Boden gutzumachen.
Erstaunlich viele der republikanischen Politikerinnen und Politiker, die im November gewählt werden möchten, haben auf die Einladung nach Dallas öffentlich mit einem unverhohlenen Augenrollen reagiert und erklärt, man sei leider verhindert und könne nicht kommen.
Einige von ihnen finden es wohl unverständlich, warum sie für zwei Tage aus dem Wahlkampf aussteigen sollen, anstatt Türklinken in ihrem Wahlkreis zu putzen - zumal der Eintritt zum Parteitag 25.000 Dollar kostet, selbst für Mandatsträger.
Auch weil die Zwischenwahlen anstehen und kein Ende des Iran-Kriegs in Sicht ist, äußern Repubilkaner Kritik.
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