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Raycast 2.3: Neues KI-Preismodell, autonome Aufgaben und Integration eigener Abos
von Carsten Knobloch
10. Sep. 2026 |
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Das Entwicklerteam hinter dem beliebten Mac-(und mittlerweile Windows-)Launcher Raycast hat Version 2.3 für macOS und Windows veröffentlicht. Neben zahlreichen Verbesserungen unter der Haube dreht das Team vor allem an der Preisstruktur von Raycast AI: Das bisherige Modell mit festen Abfragelimits weicht einem verbrauchsbasierten System, das auf monatliche AI Credits setzt.
Hintergrund der Umstellung sind erweiterte Fähigkeiten des integrierten Assistenten. Raycast AI kann nun komplexere Abläufe autonomer angehen: Das System erstellt eigenständig Pläne, bindet installierte Erweiterungen ein, führt Code aus, überprüft die Ergebnisse und startet bei Fehlern automatisch neue Versuche. Passend dazu ziehen mit "Projects" kontextbezogene Arbeitsbereiche für fortlaufende Themen ein. Über "Automations" lassen sich zudem wiederkehrende Abläufe zeitgesteuert automatisieren.
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Bei den Tarifen bleibt der Pro-Plan preislich bei 10 US-Dollar monatlich und umfasst künftig 500 Credits. Die bisherige Option Advanced AI heißt nun "Pro+" und schlägt mit 20 US-Dollar im Monat bei 3.000 Credits zu Buche. Für Vielnutzer führt Raycast zusätzlich den Plan "Max" für 50 US-Dollar im Monat ein, der monatlich 7.500 Credits bereithält. Praktisch für alle, die ohnehin schon zahlen: Ab sofort lassen sich eigene bestehende Abonnements von ChatGPT und Claude direkt verknüpfen, um Abfragen kostengünstig über den eigenen Account laufen zu lassen.
Abseits der KI-Funktionen bringt Version 2.3 Fehlerbehebungen sowie Optimierungen für den Zwischenablage-Verlauf und die Dateisuche mit. Das Update steht ab sofort zum Download bereit. Zugegeben: Bezüglich der KI-Funktionen finde ich es ein bisschen unübersichtlich mittlerweile. Zwar stehen zahlreiche Modelle zur Verfügung, doch bisher waren Limits nicht einsehbar und auch das Credit-System muss sicherlich studiert werden. Abseits dessen: Auch kostenlos noch immer ein toller Launcher - doch man muss schauen, wohin die Reise da nun geht.
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