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Freitag: Eutelsat-Expansion gegen Starlink, aber Großbritannien setzt auf SpaceX
Mehr Internet-Satelliten für Eutelsat + SpaceX-Satelliten für Briten + Gemini-KI als Windows-App + Analyse neuer iPhones + Aufrüstung bei Chinas Chipherstellern
Satellitenbetreiber Eutelsat baut seine erdnahe Satellitenkonstellation aus und hat beim Luftfahrtkonzern Airbus mehr als 200 neue Satelliten bestellt. Damit soll die EU-Alternative besser mit Marktführer Starlink konkurrieren, was auch den EU-Plänen technologischer Unabhängigkeit entspricht. Den anderen Weg geht Großbritannien, das trotz EU-Bedenken seine Abhängigkeit vom US-Raumfahrtkonzern SpaceX vergrößert. Denn das Land hat rund 34 Millionen Euro in dessen Satellitendienste investiert und setzt dabei neben Starlink auch auf das Spionagenetz Starshield. Derweil hat Google sein KI-Angebot erweitert. Die neue Gemini-App für Windows ist per Tastenbefehl aufrufbar und kann Informationen aus Google-Diensten auswerten. Bilder und Videos lassen sich mit der kostenlosen KI-App ebenfalls erstellen, wobei für Videos ein KI-Abo erforderlich ist – die wichtigsten Meldungen im kurzen Überblick.
Der europäische Satellitenbetreiber Eutelsat wird seine OneWeb-Satellitenkonstellation bis ins Jahr 2034 schrittweise erneuern und erweitern. Dafür hat das französisch-britische Unternehmen 229 zusätzliche OneWeb-Satelliten bei Europas größtem Luft- und Raumfahrtkonzern Airbus in Auftrag gegeben. Der neue Auftrag mit einem geschätzten Investitionsvolumen von einer Milliarde Euro ergänzt die bereits in den Jahren 2024 und 2025 bestellten 440 Satelliten von Airbus. Deren Auslieferung soll voraussichtlich im kommenden Quartal beginnen. Die Expansionspläne des Satellitenbetreibers zielen darauf ab, dem derzeit dominierenden Satelliteninternet Starlink von Elon Musk Konkurrenz zu machen. Sie stehen damit im Einklang mit Plänen der EU, unabhängiger von US-Satellitenbetreibern zu werden: Europas Starlink-Konkurrent Eutelsat expandiert.
Da Großbritannien nicht mehr Teil der EU ist, geht das Land eigene Wege und hat mehr als 34 Millionen Euro für Satellitendienste des US-Raumfahrtkonzerns SpaceX ausgegeben. Trotz wachsender europäischer Bedenken wegen der Abhängigkeit von US-Sicherheitsinfrastruktur hat Großbritannien damit seine Abhängigkeit von Musk-Unternehmen vertieft. Großbritannien hat damit auch als erstes Land außerhalb der USA öffentlich die Nutzung von Starshield bestätigt, einem SpaceX-Dienst für militärische und nachrichtendienstliche Satellitenkommunikation. Das Spionagenetz Starshield im Dienst des US-Militärs besteht aus einer Konstellation von Hunderten Satelliten. Es basiert auf der Technologie der Satellitenkonstellation Starlink, arbeitet aber unabhängig von dieser: Für militärische Kommunikation vertieft Großbritannien Abhängigkeit von SpaceX.
Google bietet die eigene KI-Anwendung Gemini nun auch für Windows-Systeme an, nachdem die App schon vor Monaten für MacOS eingeführt wurde. Wie auf Apple-PCs lässt sich die Gemini-App per Tastenkombination schnell aufrufen und steht dann als KI-Chatbot für Fragen und als KI-Agent für Aufgaben zur Verfügung. So soll die KI-App während der Arbeit am Windows-PC etwa schnell Fakten überprüfen oder Vorschläge für Überschriften einer Präsentation unterbreiten. Nach Anmeldung im Google-Konto hat die App Zugriff auf Informationen aus anderen Google-Diensten wie Gmail und Drive, sodass diese durchsucht oder ausgewertet werden können. Zudem kann die Gemini-Anwendung auch in Windows 10 und 11 Bilder und Videos erstellen. Dabei soll die App wenig Ressourcen benötigen für KI: Google bringt Gemini als eigene Desktop-App für Windows-Systeme.
Einer Sorge konnte sich der neue CEO von Apple gleich an Tag 9 seiner Amtszeit entledigen: Sein erstes großes Ding ließ nicht lange auf sich warten. Das Apple-Foldable iPhone Duo ist das andersartigste iPhone seit dem ersten Gerät im Jahr 2007. John Ternus hat es als bisheriger Hardware-Chef sogar selbst mit erschaffen. Dass er es in seiner Debüt-Keynote präsentieren konnte, darf er getrost auch als Geschenk u