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Meta schickt mit Muse jetzt seinen persönlichen KI-Agenten ins Rennen (USA)
von André Westphal
11. Sep. 2026 |
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Meta lässt ab sofort den persönlichen KI-Agenten Muse auf die Welt los. Nun ja, zumindest auf die USA, denn in Europa lässt sich Muse aktuell noch nicht nutzen. Hingegen wird in den Vereinigten Staaten bereits eine App für Android und Apple iOS angeboten. Das Tool soll nicht nur eure Fragen beantworten, sondern direkt Aufgaben erledigen.
Laut den ersten Produktvideos kann Muse z. B. für euch E-Mails scannen und zusammenfassen oder direkt auf Inhalte reagieren - etwa bei Sichtung eines Party-Termins direkt die passende Deko zusammenstellen und auf Wunsch bestellen. Oder die KI erkennt, dass ihr regelmäßig joggen geht, und schlägt die Teilnahme an einem Run in der Nähe vor. Habt ihr Lust dazu, kann Muse direkt das Teilnahmeformular heraussuchen und für euch ausfüllen, sodass ihr nur noch bestätigen müsst.
Laut Meta soll Muse sicher sein und in einer sicheren Virtual Machine laufen. In dieser werden dann sowohl der KI-Agent als auch eure Daten verwaltet. Es sind dann Vernetzungen mit zahlreichen Apps möglich, damit die Produktivität steigt. Wie viel Zugriff ihr der KI gebt, liegt bei euch. Muse kann komplexere Aufgaben auch im Hintergrund erledigen und sich wieder bei euch melden, sobald der Task abgeschlossen ist.
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Muse merkt sich auch, was euch in der Vergangenheit interessiert hat. Ein Rezept, das ihr auf einer Reise entdeckt habt, kann z. B. dazu führen, dass die KI euch nach dem Trip eine Einkaufsliste mit den passenden Zutaten vorschlägt. Meta verspricht auch ausreichende Sicherheitsmaßnahmen. Zum Beispiel soll Muse ja auf Dienste oder auch Passwörter und Zahlungsmittel von euch zugreifen. Die werden aber in einem sicheren Speicher abgelegt, sodass Muse sie zwar nutzen, aber nicht offen "sehen" kann.
Vor sensiblen Vorgängen, wie z. B. einem Kauf oder dem Versenden einer Mail, fragt Muse zudem immer nach einer Bestätigung des Vorgangs. Bereits verbundene Dienste könnt ihr zudem auch jederzeit wieder abkoppeln. Im Jahresverlauf will Meta die Datensicherheit noch durch Muse Confidential VM erhöhen. Dann soll es möglich sein, die gesamte VM zu verschlüsseln. Den Key bekommt nur ihr, sodass auch Meta nicht zugreifen können wird.
Muse ist in den USA kostenlos und soll auch bald Smart Glasses erreichen. Fortgeschrittene Funktionen benötigen allerdings ein kostenpflichtiges Abo. Letzteres erhöht auch die Nutzungslimits. Wann der KI-Agent in Europa starten wird, ist derzeit noch offen.
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