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heise+ | Diskussion um Drohnenabwehr: Schießen Privatfirmen bald im Staatsauftrag?
Erste Bundesländer wollen Unternehmen erlauben, selbst Drohnen abzuwehren. Der Bund dürfte folgen. Doch wer haftet, wenn beim Abschussversuch etwas schiefgeht?
Beim Thema Drohnenabwehr sind Bayern und Brandenburg vorgeprescht: Brandenburgs CDU-Innenminister Jan Redmann kündigte schon Mitte August 2026 an, Betreibern kritischer Infrastruktur wie Kraftwerken oder Rechenzentren zu erlauben, „ selbst Drohnen zu erfassen und abzuwehren“. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) zog Anfang September nach und kündigte an, den Unternehmen per Landesgesetz die Einrichtung von „Werksicherheitswachten“ zu ermöglichen. Diese sollten Drohnen abwehren dürfen, „so wie es Werkfeuerwehren schon jetzt bei Bränden tun“, sagte Söder gegenüber der Nachrichtenagentur dpa.
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