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be quiet! Light Mount TKL im Test: Die leise Gaming-Tastatur überzeugt im Kompaktformat
Die mechanische TKL-Tastatur verzichtet bewusst auf den Ziffernblock und setzt stattdessen auf geräuschdämpfende Schaumstoffe und taktile Silent Switches.
Mit der Light Mount TKL liefert be quiet seine nächste Tastatur ab, diesmal in einem kompakteren 80%-TKL-Format, also ohne Ziffernblock. Punkten will das Unternehmen dabei unter anderem mit einer leisen Geräuschkulisse, aber die Tastatur hat noch einiges mehr zu bieten. Ob sich das für rund 140 Euro lohnt, lest ihr nachfolgend.
Box & Zubehör: Neben der Tastatur selbst findet ihr in der Verpackung eine Handballenauflage, ein Werkzeug zum Entfernen von Tastenkappen und Switches sowie ein USB-Kabel.
Design und Verarbeitung: Die Light Mount TKL hat eine Größe von 133 x 358 x 44 mm (213 x 358 x 44 mm inklusive Handballenauflage) und wiegt rund 770 Gramm (knapp 1 kg mit Handballenauflage). Bei der Oberseite hat man sich für gebürstetes Aluminium entschieden, was im gewählten schwarzen Farbton schlicht und schick zugleich aussieht. Hinzu kommen PBT-Tastenkappen mit Double-Shot-Injektion, klappbare Füße (drei, sechs und neun Grad möglich) und sowie ein abnehmbares USB-Kabel.
Getreu dem Firmennamen setzt be quiet auf ein insgesamt leises Design für seine Tastatur. Einerseits sollen die Silent Switches V2 für eine geringe Lautstärke sorgen, entweder als lineare oder taktile Version - für den Test hatte ich die taktilen Switches. Gegenüber vorherigen Produkten hat der Hersteller hier die Dicke des vergoldeten Kontaktpunkts erhöht und die Schmierung optimiert.
TKL steht für "Tenkeyless". Bei diesen kompakten Tastaturen fehlt der rechtsseitige Ziffernblock (NumPad). Durch dieses 80-Prozent-Format sparen Nutzer wertvollen Platz auf dem Schreibtisch. Die Maus kann dadurch näher an der Tastatur geführt werden, was ergonomischer ist.
Um die Geräuschkulisse weiter zu reduzieren, ist die Light Mount TKL mit drei Schichten aus geräuschdämpfendem Schaumstoff ausgestattet. Eine Schicht befindet
sich zwischen den Tasten und der Platine, eine weitere unter der Platine und eine dritte füllt das untere Gehäuse aus.
Links oben befindet sich ein 3D Media Wheel aus Aluminium, mit dem ihr etwa standardmäßig die Lautstärke und Stummschaltung anpassen könnt. Die drei dort befindlichen Makro-Tasten lassen sich aber auch frei belegen, etwa mit spielspezifischen Funktionen. Tatsächlich fand ich die Positionierung ein wenig gewöhnungsbedürftig, da dadurch die Escape-Taste ein Stückchen nach rechts rückt und ich dabei manchmal versehentlich F1 betätigte. Ist aber eine reine Einstellungssache und nach kurzer Zeit klappt es relativ gut.
Die Tastatur unterstützt zudem eine Quick-Tap-Funktion. Dabei priorisiert das Eingabegerät den aktuellsten Befehl, wenn zwei entgegengesetzte Bewegungstasten
gleichzeitig gedrückt werden. Der vorherige Befehl wird dadurch vorübergehend unterdrückt, was schnellere und präzisere Richtungswechsel ermöglicht. Wenn ihr wollt, könnt ihr das aber auch abschalten.
Zu guter Letzt gibt es auch noch eine Beleuchtung, einerseits in Form eines bogenförmigen ARGB-Diffusors an jedem Switch, der für eine gut sichtbare und gleichmäßige Beleuchtung auf jeder Taste sorgt - dabei aber nie zu aufdringlich wirkt. Des Weiteren habt ihr anpassbare ARGB-LED-Leisten an der Oberseite und an beiden Seiten.