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Windows 11: September-Update crasht Remote-Dienste, USB-Audio und Linux-VMs
Das September-Update für Windows 11 25H2 und 24H2 (KB5124008) verursacht eine Reihe von Bugs. Offiziell bestätigt hat Microsoft Probleme mit dem Remote Desktop Service (RDS), der Verbindung von USB-Audio-Geräten sowie virtuellen Linux-Maschinen, die in Hyper-V laufen. Es gibt noch Berichte über weitere Fehler.
Die Audio-Fehler betreffen Geräte mit USB Audio Class 1.0. Mögliche Fehler, die nach der Installation des September-Updates auftreten können, sind:
Microsoft bietet derzeit weder eine Lösung noch einen Workaround für betroffene Nutzer.
Bei den Remote-Diensten kann es dazu kommen, dass der Dienst nach der Installation des September-Updates nicht mehr stabil läuft. RDP-Verbindungen können nach mehreren Minuten abbrechen, es kann zu Login-Fehlern kommen oder es erscheint die Fehlermeldung „Please wait for the Remote Desktop Configuration“. Ebenfalls aufhängen können sich verwandte Tools wie die Microsoft Management Console (MMC), der RDS Licensing Diagnoser und der Datei-Explorer.
Eine Lösung hat Microsoft noch nicht. Ist eine virtuelle Maschine durch den RDP-Fehler nicht mehr zugänglich, empfiehlt Microsoft als Workaround vorerst den Neustart der betroffenen virtuellen Maschine.
Bei den virtuellen Linux-Maschinen, die über Hyper-V laufen, kann es zu Fehlern bei der Freigabe von Host-Ordnern kommen, wenn diese das Plan9-Protokoll nutzen. Die virtuellen Maschinen starten zwar, die gemeinsamen Ordner des Windows Host erscheinen aber nicht oder es ist kein Zugang möglich.
Dieser Fehler hat Konsequenzen für Apps wie Claude Cowork und Windows Subsystem for Linux (WSL). Hyper-V-VMs, die nicht Plan9 nutzen, betrifft der Fehler nicht.
Zu den weiteren Fehlern, die Nutzer auf Reddit diskutieren (via Windows Latest), zählen Probleme bei AMD-Radeon-Karten. Demnach konnten sich die Treiber aufhängen oder es kam zu Blacksreens und kompletten Systemabstürzen. Die Deinstallation des September-Updates soll die Probleme beseitigt haben, offiziell bestätigt ist aber noch nichts.
Dasselbe gilt für Fehler im Dateiversionsverlauf von Windows 11, der keine externen Laufwerke mehr erkennt. Das September-Update wird ebenfalls als Fehlerquelle vermutet, berichtet Windows Latest.
Ein weiterer Bericht beschreibt eine nicht startende Explorer.exe, wenn Systeme FSLogix sowie Citrix UPM nutzen und dort alte Profile in virtuellen Desktop-Umgebungen laufen. Ein entsprechender Hinweis erschien auf Reddit. Nach der Installation des September-Updates starten demnach manche Systeme mit einem Blackscreen. Beheben lässt es sich aber, wenn die Explorer.exe dann manuell über den Taskmanager gestartet wird. Ein Reset der Profile über FSLogix hilft ebenfalls.