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heise-Angebot: S2N, die Konferenz für Storage, Server, Network: Early-Bird-Rabatt verlängert
Die zweitägige heise-Konferenz S2N startet am 3. November in Berlin. Das Programm steht fest – und Frühbucher können noch bis Ende September kräftig sparen.
Hauptspeicher ist knapp, die Preise sind extrem gestiegen – und viele Storage- und Serverprojekte stehen deshalb gerade bei der Beschaffung still. Wie man mit dem vorhandenen Arbeitsspeicher trotzdem auskommt, zeigt Alwin Antreich von croit am Beispiel von Proxmox in seinem Vortrag auf der S2N, der Konferenz für Storage, Server, Netzwerk.
Die Strategie „Cloud first“ hat viele in die SaaS-Falle geführt. Verträge mit Datenhoheit und regulatorische Compliance wiegen Kunden in falscher Souveränitäts-Sicherheit, dabei stellen sich gemietete Dienste rasch als No-Restore-Umgebungen heraus. Schlomo Schapiro von Tektit stellt in seinem Vortrag einen überraschend pragmatischen Lösungsansatz vor: Klassisches Backup und Recovery wird zum strategischen Werkzeug für die Rückgewinnung der eigenen Datenhoheit.
Diese beiden Vorträge zeigen nur einen Ausschnitt dessen, was IT-Verantwortliche für Infrastruktur auf der S2N erwartet. Die jährliche heise-Konferenz zu Storage, Server, Netzwerk gibt Gelegenheit, sich im Vortragsprogramm mit modernen Speicherlösungen, Netzwerkarchitektur und -management, Trends und Praxiserfahrungen von Kollegen auseinanderzusetzen. Wer noch bis 28. September bucht, profitiert vom Early-Bird-Rabatt und spart 200 Euro pro Ticket.
Die S2N findet dieses Jahr in Berlin statt. Das zweitägige Event startet am 3. November im Estrel Congress Center. Sie hat sich als jährlicher Treff für alle etabliert, die IT-Systeme in Unternehmen oder öffentlichen Einrichtungen konzipieren, gestalten und am Laufen halten: Administratoren und Systemarchitekten, RZ- und IT-Leiter, CTOs und CIOs.
An den zwei Veranstaltungstagen widmen sich vier Vortragstrack den Herausforderungen, mit denen sich Verantwortliche für IT-Infrastruktur auseinandersetzen müssen. In heutigen Netzwerken etwa verursachen Verschlüsselung, Redundanz und NAT überlastete Sensoren, die Überwachung agiert oft blind. NDR- und IDS-Systeme skalieren durch Network Packet Broker effizient und schaffen eine verlässliche Datenbasis für Securitytools, erläutert Jos Op ’t Root von Netcor in seinem Vortrag.
Cloudplattform bauen auf Software-defined Networking und Netzwerkvirtualisierung als zentrale Bausteine, ohne sie gibt es weder Isolation noch ein verwirklichtes Zero-Trust-Konzept. Die verteilte Architektur etwa in OVN und Open vSwitch erschwert jedoch den Überblick. Martin Fleischer von Menzel IT stellt Werkzeuge für Monitoring, Tracing und Debugging vor, um Zustände, Anomalien und Fehler sichtbar zu machen.
Softwareentwicklung und -betrieb ist immer stärker automatisiert, und Gatekeeper-Komponenten wie Control Planes und API-Gateways verlangen nach identitäts-bezogenen Credentials, oft in großer Zahl und mit sehr kurzer Laufzeit. Die sichere und konforme Verwaltung geheimer Anmeldedaten mit Keycloak als Identity Provider (IdP) erklärt Tilman Kranz von B1 Systems.
Zwei Rechts- und Compliancethemen, die praktisch jeden Verantwortlichen angehen, bringt Joerg Heidrich, Justitiar bei Heise, präzise, aber kurzweilig auf den Punkt: den Konflikt zwischen Löschfristen vs. Aufbewahrungsfristen und die Pflichten für IT-Betreiber, die sich aus dem AI-Act ergeben. Daneben erwarten die Besucher viele weitere Präsentationen, etwa zu Proxmox und OpenStack für die Ablösung zu teuer gewordener virtueller Umgebungen, pragmatisches Site Reliability Engineering oder Troubleshooting in komplexen Netzen.
Am Vortag der S2N, also am 2. November, finden drei Workshops statt: Zum praktischen Einsatz von Wireshark, Proxmox-Backup-Lösungen und Open-Source-IAM mit Keycloak.