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Objective-See: TaskExplorer 3.0 für macOS bringt KI-Analyse und CLI
von Carsten Knobloch
17. Sep. 2026 |
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Sicherheitsforscher Patrick Wardle hat mit TaskExplorer 3.0 eine frische Version seines quelloffenen Prozess- und Task-Managers für macOS ins Rennen geschickt. Das Tool der Non-Profit-Organisation Objective-See setzt da an, wo Apples eigene Aktivitätsanzeige aufhört, und liefert Echtzeit-Einblicke in aktuell laufende Prozesse, geladene Bibliotheken (dylibs), geöffnete Dateien und aktive Netzwerkverbindungen.
Wardle steht übrigens auch hinter der Firewall LuLu - und seine Software verrichtet einen echt guten Dienst (nutze ich schon weit über 10 Jahre).
Neben der überarbeiteten Oberfläche mit erweiterten Filteroptionen und der bekannten Anbindung an VirusTotal (kostenloser API-Key benötigt) zur schnellen Malware-Überprüfung sticht vor allem ein integrierter KI-Assistent hervor.
Dieser hilft dabei, die gesammelten Systemdaten abzufragen und geladene Bibliotheken auf ihren Sicherheitsstatus hin abzuklopfen. Das Ganze setzt auf lokale Modelle auf dem Rechner, lässt sich bei Bedarf aber auch an Schnittstellen wie ChatGPT oder Claude anbinden.
Unter der Haube nutzt das Werkzeug unter anderem private Apple-Frameworks, um eine tiefere Sicht auf Systemvorgänge zu erhalten. Da kann man beispielsweise erfragen, welche Prozesse als root laufen und so. Wer das Ganze lieber skriptet oder weiterverarbeitet, kann TaskExplorer auch über eine Befehlszeilen-Schnittstelle (CLI) ansteuern und die Ergebnisse als JSON exportieren.
TaskExplorer 3.0 steht kostenlos über die Website von Objective-See bereit, setzt mindestens macOS 14 voraus und benötigt für den vollständigen Zugriff die entsprechenden erweiterten Systemberechtigungen. Und ja, weiterhin Open Source.
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