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Halbleiter-Newsüberblick: AMD, Globalfoundries, Altera, Rutronik, SK Hynix, Intel & Co.
Offizielle Ankündigungen, aber auch Gerüchte ohne viel Rückhalt sind derzeit in der Halbleiterbranche im Umlauf. Ein kleiner Überblick streift dabei deshalb Firmen wie AMD, Globalfoundries, Marvell, Altera, Rutronik, SK Hynix, Intel und andere.
Globalfoundries tauchte in den letzten beiden Tagen gleich mehrfach im Ticker auf. Zuerst verkündete Globalfoundries offiziell eine Zusammenarbeit mit Marvell, um Co-Packed-Optics weiter voranzutreiben. Das auf viele Jahre ausgelegte Geschäft wird seitens Globalfoundries genutzt, um die „silicon germanium (SiGe) technology“ in der Einrichtung von Globalfoundries in Burlington, Vermont, auszubauen.
Ein Gerücht streut parallel dazu Nikkei aus Asien. Demnach könnte im Zuge neuer Verhandlungen über Zölle zwischen Japan und den USA Japan in eine neue Fabrik investieren. Globalfoundries wiederum würde diese am Ende betreiben. Noch ist das ganze Thema aber nicht unterschriftsreif, das Investitionsvolumen wird mit zwei bis drei Billionen Yen beziffert, umgerechnet eine Summe zwischen 12 und 19 Milliarden US-Dollar.
Die Rutronik Elektronische Bauelemente GmbH aus Ispringen treibt ihr erfolgreiches Geschäft durch eine Zusammenarbeit mit FPGA-Spezialisten Altera weiter voran. Altera öffnet sich durch die Kooperation dem europäischen Markt noch weiter, was das Geschäft ankurbeln soll, erklärt das Unternehmen.
Kaum ein Tag vergeht aktuell ohne Meldungen von SK Hynix und Intel. Vor allem das Thema Speicher bleibt auf dem Tisch, was Intels Kurs in den letzten Tagen zu Wachstum verhalf. Die neuen Gerüchte von ZDNet aus Südkorea sagen nun, dass Solidigm, also der SSD-Arm von SK Hynix, in den USA eine Fabrik bauen könnte. Solidigm wiederum ist bekanntlich die ehemalige Intel-SSD-Sparte, sollte Intel hier nun beteiligt sein, würde sich das Unternehmen damit fast im Kreis drehen. Ohnehin dürfte man rückwirkend über den Verkauf im Jahr 2021 nicht glücklich gewesen sein, heute druckt Solidigm nicht nur sprichwörtlich Geld, was Intel gut gebrauchen könnte.
Ebenso vergeht in diesem Jahr kaum ein Tag, an dem nicht die Produkte eines Unternehmens teurer werden. Nun soll es laut Berichten aus Asien wie erwartet AMD-Chips betreffen, wobei es auch hier, wie bei Intel zuletzt, nicht schwarz-weiß ablaufen dürfte. AMD erhöht demnach wohl die Preise für Partner und legt die Preissteigerungen von TSMC auf die Partner um – genau wie bereits in der letzten Woche von AMD angekündigt. Dies betrifft deshalb nicht jedes Produkt direkt, zuletzt fand AMD ohnehin stetig mehr Gefallen an alten Produkten und legte diese neu auf. Diese dürften entsprechend günstig bleiben.