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Super Productivity: Das hat sich beim Open-Source-Planer getan
von Carsten Knobloch
19. Sep. 2026 |
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Über das quelloffene Werkzeug Super Productivity habe ich hier im Blog zuletzt im Mai berichtet. Die Anwendung verbindet Aufgabenmanagement mit Zeiterfassung, Pomodoro-Timer und Anbindungen an Entwickler-Plattformen wie Jira, GitHub oder GitLab. Das Ganze klappt komplett ohne Registrierung, ohne Tracking und lässt sich lokal oder verschlüsselt synchronisiert betreiben. Wer das Tool länger nicht offen oder generell nicht auf dem Schirm hatte, dürfte überrascht sein: Seit den letzten größeren Versionen bis hin zum aktuellen Stand 19.0.1 ist eine ganze Menge passiert.
Eine Neuerung betrifft den Notizenbereich: Texte lassen sich mittlerweile direkt über ein Live-Markdown-Feld bearbeiten, ohne ständig zwischen Schreibansicht und Vorschau wechseln zu müssen. Zudem können Aufgaben endlich per Mehrfachauswahl gebündelt markiert und über gemeinsame Massenaktionen verschoben oder angepasst werden. Auch das Duplizieren von Aufgaben per Tastaturkürzel und das Kopieren ganzer Aufgabenbäume samt Unteraufgaben als Markdown-Checkliste sind jetzt an Bord.
Schon mit den vorherigen 18er-Releases hatten die Entwickler nachgelegt. Dazu gehören ein praktischer Todoist-Importer im Importer-Menü, die Möglichkeit, Aufgaben einfach per Drag-and-Drop aus Links oder EML-Dateien zu erstellen, sowie ein Android-Widget für den Homescreen. Im Planer sorgt eine dedizierte Einzeltagesansicht für mehr Übersicht an vollgepackten Tagen, während die Tagesansicht nun auch Pausenzeiten berücksichtigt. Für Auswertungen gibt es einen vollständigen Worklog-Export als CSV. Alles recht mächtig also, wobei ihr den ganzen Zauber ja nicht nutzen müsst, wenn es nicht in euer Leben passt.
Unter der Haube hat sich ebenfalls viel getan. Der hauseigene Sync-Dienst SuperSync bietet eine Geräteverwaltung mit Abmeldefunktion für andere Clients, und lokale Wiederherstellungspunkte schützen vor Datenverlust. Über Deep Links versteht sich die App auf Verknüpfungen zu externen Programmen wie Obsidian oder Joplin, und für das eigene Smart Home steht sogar eine Anbindung an Home Assistant als Community-Plugin bereit. Verabschieden müssen sich Nutzer lediglich von den bisherigen Benutzerprofilen, die mit Version 19 aus der App geflogen sind.
Super Productivity steht weiterhin kostenlos und quelloffen für macOS, Windows, Linux, Android sowie als Web-App bereit.
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