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Wildcat Lake im Test: Das leistet Intel Core 300 im Chuwi UniBook für 419 Euro
Das Chuwi UniBook 304 ist für derzeit 419 Euro das günstigste Notebook mit Intels 18A-Prozessor „Wildcat Lake“ alias Core 300. Aber was leisten die topaktuellen, gegenüber Core Ultra 300 „Panther Lake“ zusammen gekürzten Prozessoren wirklich? Und kann Chuwi wirklich das MacBook Neo ärgern? Antworten im Test.
Intel hatte Core 300 beziehungsweise Wildcat Lake im April präsentiert, spätestens seit der IFA Anfang September hat inzwischen jeder OEM ein entsprechendes Notebook im Programm. Beispielsweise auch Dell mit dem Dell 14S oder Samsung mit dem neuen kleinsten Galaxy Book6.
Wildcat Lake nutzt Intels aktuelle State-of-the-Art-Fertigung 18A, adressiert aber ein ganz anderes Marktsegment als die ebenfalls größtenteils in 18A gefertigte Panther-Lake-Architektur: das Einstiegssegment. Wildcat Lake soll Designs für unter 1.000 Euro möglich machen, mit denen die Hersteller auch einem neuen Konkurrenten entgegentreten wollen: dem Apple MacBook Neo.
Wildcat-Lake-Prozessoren bieten in vier von fünf Fällen zwei P- und vier E-Cores, nur das Basismodell Core 3 304 bietet lediglich einen P-Core. Die TDP liegt immer bei 15 Watt, in der Spitze sind bis zu 35 Watt erlaubt.
Chuwi nutzt diese kleinste Version im UniBook 304 (CWI658), das mit Rabattcode derzeit bereits ab 419 Euro (Rabatt-Code: CB30, Mitte September automatisch aktiv) verfügbar ist – 8 GB RAM und eine 256 GB große SSD inklusive. So günstig ist derzeit kein anderes Notebook mit Wildcat Lake am Markt.
Doch was kann das Chuwi UniBook CWI658, außer günstig zu sein? Chuwi selbst sagt: Sogar das MacBook Neo alt aussehen lassen. Das gibt es mit 8 GB RAM und 256 GB großer SSD aktuell ab 689 Euro.
Nicht vergessen werden darf zu Anfang dieses Tests: Chuwis Ruf hatte zuletzt – zum großen Teil selbstverschuldet – gelitten. Nicht nur waren „falsche“ Ryzen-Prozessoren verbaut, weil aller Wahrscheinlichkeit nach ein Betrug in der Supply Chain durch Chuwi als Abnehmer nicht entdeckt worden war. Auch ließ der Support als Reaktion sehr zu wünschen übrig. Und auch abseits dieses Extremfalls gilt für Chuwi wie für viele der aufstrebenden Hersteller aus China: Der Support-Bereich auf der Hersteller-Webseite ist extrem übersichtlich.
Da das Unternehmen als eines der ersten überhaupt Notebooks mit Wildcat Lake und dann auch noch zu einem unschlagbaren Preis liefern kann, der selbst Mini-PCs ohne Bildschirm deutlich unterbietet, wirft ComputerBase trotzdem einen Blick auf das neue Modell um zu klären: Was leistet Wildcat Lake als Core 3 304 und was leistet das Notebook für 419 Euro.
Der UVP steht bei Chuwi eigentlich bei 569 Euro, doch das Unternehmen verkauft das Notebook seit dem Start bereits für 419 Euro (Rabatt-Code: CB30). Für einen 14-Zöller mit überraschend vielen Anschlüssen im „Aluminium-Gewand“ und mit Windows 11 ist das vergleichsweise günstig.
Auch wenn 8 GByte Arbeitsspeicher und 256 GByte Massenspeicher knapp bemessen sind, gibt es im Preisvergleich zurzeit nur ein 14-Zoll-Notebook mit 8 GB RAM und mindestens 256 GB SSD-Speicherplatz sowie Windows, das noch weniger kostet: Das Asus VivoBook 14 R465JA-EK278T kommt aber noch mit 10. Gen Intel Core und Windows 10 zum Kunden und hat schon über fünf Jahre auf dem Buckel.