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Personalmangel beeinträchtigt IT-Sicherheit
Der Fachkräftemangel wird zunehmend zum Sicherheitsrisiko: Mehr als drei Viertel der befragten IT-Security- und Führungsverantwortlichen sagen, dass sich der Personalmangel negativ auf die IT-Sicherheit ihrer Organisation auswirkt.
44 Prozent sprechen sogar von einer starken bis sehr starken Beeinträchtigung. Das zeigt die neue Ausgabe von “Cybersicherheit in Zahlen”. Gemeinsam mit brand eins und Statista hat G DATA CyberDefense bereits zum sechsten Mal ein repräsentatives Lagebild zur IT-Sicherheit in Deutschland anhand einer Befragung von 5 000 Mitarbeitern erstellt.
Konkret fehlen Angestellte, um sicherheitsrelevante Updates zeitnah einzuspielen und Warnmeldungen aus den Sicherheitslösungen zu bewerten. Gleichzeitig wächst der Druck infolge einer Bedrohungslage, in der künstliche Intelligenz eine immer größere Rolle spielt. Damit wird deutlich: IT-Sicherheit ist längst nicht mehr nur eine Frage der richtigen Technologie. Unternehmen brauchen auch ausreichend qualifizierte Fachkräfte, die diese Technologien wirksam einsetzen können.
Für fast die Hälfte der Befragten (46 Prozent) sind organisierte Cyberkriminelle, die mit gezielten Attacken Profit erzielen wollen, die größte Gefahr. Künstliche Intelligenz erhöht dabei die Geschwindigkeit und Effizienz von Angriffen – beispielsweise beim Ausnutzen von Sicherheitslücken. Zugleich ist KI längst auch ein wichtiger Bestandteil der Cyberabwehr: 44 Prozent der Befragten sehen darin einen besonderen Nutzen beim frühzeitigen Erkennen von Angriffen. Für jeden Dritten hat der KI-Einsatz Vorteile in der automatisierten Auswertung großer Datenmengen sowie in automatisierten Reaktionen auf Sicherheitsvorfälle.
Die Bedeutung von Cybersicherheit wächst auch weltweit, was sich in daran zeigt, dass sich der Umsatz mit Security-Services weltweit innerhalb von zehn Jahren mehr als verdoppelt hat (2016: 11,5 Mrd. Euro, 2026: 25,4 Mrd. Euro). Bis 2030 werden die Kosten durch Cyberkriminalität schätzungsweise 16,9 Billionen Euro betragen – gegenüber 2018 eine Steigerung um 2 240 Prozent. Im Jahr 2025 lag die Aufklärungsquote der erfassten Cybercrime-Fälle in Deutschland bei 31 Prozent.
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