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The Blood of Dawnwalker: So gut läuft die PC-Version
von André Westphal
20. Sep. 2026 |
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In der letzten Woche hatte Olli das RPG „The Blood of Dawnwalker“ an der PlayStation 5 für euch getestet. Das RPG des frischen Entwicklerstudios Rebel Wolves kam bei ihm sehr gut weg. Mich hat es persönlich sogar noch mehr begeistert, was daran liegen mag, dass viele Veteranen, die schon an „The Witcher 3: Wild Hunt“ gearbeitet haben, beteiligt gewesen sind. Und Geralts Abenteuer ist eines meiner All-Time-Lieblingsspiele. Genau deswegen habe ich mir auch „The Blood of Dawnwalker“ einmal für euch im Technik-Check am PC angesehen.
Inhaltlich gehe ich daher nicht mehr auf das Gameplay an sich ein, denn das hat Olli ja schon in seinem Test abgedeckt. Mein Fokus liegt auf der PC-Version. Denn ähnlich wie auch CD Projekt RED hat auch Rebel Wolves hohe Priorität auf eine ansehnliche PC-Portierung gelegt. Allerdings kommt auch der allzu bekannte Leistungshunger der Unreal Engine 5 spürbar durch. Das zeigen ja auch schon die offiziellen Systemanforderungen.
Zu beachten: Die offiziellen Systemanforderungen gehen immer davon aus, dass ihr Upscaling nutzt (DLSS Balanced). Daher wirkt das Ganze moderater, als es in Wahrheit ist. Das musste ich auch an meinem Testsystem feststellen. In Wahrheit benötigt man, bei nativer Auflösung ohne Upscaling oder Frame-Generation, nämlich eine GeForce RTX 5090 um bei Ultra-Settings in "The Blood of Dawnwalker" 60 fps zu erzielen. Da auch ich nicht mit so einer Grafikkarte dienen kann, musste ich herunterregeln.
CPU: AMD Ryzen 7 9800X3D
CPU-Kühler: Noctua NH-D15 G2
Motherboard: MSI Tomahawk Wi-Fi AMD X670E
RAM: 64 GByte G.Skill Trident Z5 Neo RGB DDR5-6000 CL30
Grafikkarte: Nvidia GeForce RTX 5080
SSD: Kingston Fury Renegade 2 TByte + WD_Black SN850 1 TByte
Externer Zusatzspeicher: SanDisk Extreme Portable SSD mit 8 TByte
Netzteil: be quiet! Power Zone 2 (1.000 Watt)
Tower: be quiet! Dark Base Pro 901 (White)
Dabei wirkt „The Blood of Dawnwalker“ optisch durchaus ansehnlich, der Leistungshunger überträgt sich allerdings, wie bei so vielen Games auf Basis der Unreal Engine 5, nicht direkt in die Grafik. Nachhelfen kann man dank eines neueren Updates auch mit Frame-Generation. Generell versuche ich, jene Technik aber immer noch zu vermeiden, da sie zwar die visuelle Darstellung verbessert, die Eingabeverzögerung jedoch nicht ändert. Lieber optimiere ich da selbst die Settings für eine Darstellung mit 4K-Auflösung und 60 fps.
In meinem Fall ist die Verwendung von DLSS Quality ein guter Kompromiss. Wobei es selbst in diesem Modus in anspruchsvollen Szenen passiert, dass ich unter 60 fps lande, was schon ein wenig hart ist. Wollte ich also komplett auf Nummer sicher gehen, müsste ich bei Beibehaltung der Ultra-Einstellungen DLSS Performance einsetzen. Dadurch wird das Bild aber etwas softer. Eine Alternative ist es, wie ich festgestellt habe, die Schattenqualität zu reduzieren. Da sind kaum echte Unterschiede im Gameplay zu sehen, wenn man auf „Mittel“ justiert. Bringt aber merklich Leistung.
Auch die Reduzierung der Texturqualität auf „Hoch“ schafft ohne große Einbußen Spielraum. Generell macht es „The Blood of Dawnwalker“ aber etwas schwer, die Auswirkungen von Anpassungen einzuschätzen. Denn es gibt keine direkte Vorschau im Grafikmenü, wie sie in vielen anderen Spielen üblich ist. Da ich hier selbst mit einem Oberklasse-System unterwegs bin und dennoch ein wenig in den Settings frickeln muss, dürften Besitzer älterer Systeme und schwächerer GPUs, etwa der beliebten GeForce RTX 4060/5060 viel in den Einstellungen basteln müssen.
Doch auch die verbaute CPU ist für „The Blood of Dawnwalker“ wichtig. Das zeigt sich vor allem in Arealen mit vielen NPCs wie der Hauptstadt Svartrau. Im Idealfall nutzt ihr daher einen AMD Ryzen mit 3D-V-Cache. Ansonsten kann es in den Gebieten, welche viele Simulationselemente im Hintergrund laufen lassen, dazu kommen, dass plötzlich nicht mehr die GPU, s