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Hardware - Laut dem CEO eines großen Hardware-Herstellers gibt es Licht am Ende des Speicherkrisen-Tunnels – es wird aber erst noch schlimmer
Laut dem Acer-CEO Jason Chen könnten sich die RAM-Preise 2027 erholen. (Bild: Wikimedia Commons und Corsair)
Seit knapp einem Jahr steigen die Preise auf dem PC-Markt infolge der weltweiten Speicherknappheit an. Ob und wann sich die Preise wieder »normalisieren«, kann kaum jemand mit Gewissheit sagen.
Jason Chen, der CEO von Acer, hat jetzt immerhin eine Prognose abgegeben, die vielen Spielern leichte Hoffnung machen könnte.
Vor allem der KI-Hype der letzten Jahre hat dafür gesorgt, dass es weltweit an Hochleistungs-RAM fehlt.
Da dieser aber in zahlreichen Branchen, von Smartphones bis hin zu Gaming-Handhelds, und nicht zuletzt direkt im Verbrauchermarkt gebraucht wird, steigen die Hardware-Preise seit Monaten nahezu flächendeckend.
Die Situation wird sich erst bessern, wenn entweder die Produktion ausreichend steigt oder die Nachfrage spürbar nachlässt. Eine Kombination aus beiden Phänomenen ist ebenfalls möglich.
Wann und ob das passiert, ist allerdings offen. Gegenüber dem chinesischen Wirtschaftsmagazin Money UDN hat sich Jason Chen, Chairman und CEO von Acer, nun zumindest zu einer Prognose hinreißen lassen.
Chen geht demnach davon aus, dass die Preise im vierten Quartal 2026 je nach Branche um fünf bis 20 Prozent steigen werden. Im neuen Jahr soll sich der Trend dann erstmal fortsetzen. Auf die Frage, wann sich der Kurs drehen könnte, antwortete er allerdings:
»Mitte nächsten Jahres könnte es eventuell soweit sein.«
Er erklärte weiter, dass, selbst wenn die Preise der Komponenten schon früher sinken würden, es trotzdem mehrere Monate dauern dürfte, bis diese Verbesserung auch auf dem Markt ankommt.