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Microsoft lässt sich eine Idee für In-Game-Werbung auf PC und Xbox patentieren
Ein neues Guthabensystem soll Unterbrechungen an Ladebildschirmen und Rundenenden auslösen und winken für den Game Pass.
Microsoft hat ein Patent für ein System angemeldet, mit dem Werbeanzeigen während laufender Spielsessions in PC- und Xbox-Spielen eingeblendet werden können – wie es scheint, ohne das eigentliche Gameplay zu stören.
Das Patent, das am 3. September in den USA veröffentlicht wurde (via Respawn First), wird als „kontextbewusst“ beschrieben und setzt auf ein sogenanntes „Werbeguthaben“-System (Ad Credit). Das Ganze funktioniert so, dass bestimmte „Auslöser-Events“ im Spiel erkannt werden, die daraufhin eine Werbeeinblendung starten.
Sobald die Werbung läuft, wird das Spiel pausiert – ganz ähnlich wie bei vielen heutigen Free-to-Play-Titeln auf Mobilgeräten. Wie bei diesen Apps schaltet das System die Werbung in Abschnitten frei, die es als Spielpausen oder Leerlaufzeiten identifiziert. Die patentierte Technologie erkennt dabei offenbar bis zu einem gewissen Grad, was gerade im Spiel passiert. Dadurch soll das eigentliche Spielgeschehen theoretisch ungestört bleiben. Als potenzielle Beispiele werden Ladebildschirme, Übersichten am Rundenende oder der Moment genannt, in dem eine Mission oder Quest abgeschlossen wird.
Das Guthabensystem weist euch im Grunde werbefreie Spielzeitblöcke zu. Sobald ein solcher Zeitblock abläuft, zeigt das Spiel gesponserte Inhalte an.
Obwohl unklar bleibt, wo eine solche Technologie konkret zum Einsatz kommen könnte, hat Microsoft in der Vergangenheit bereits angedeutet, nach neuen Wegen zu suchen, wie Spieler auf eigene Software, Dienste und Hardware zugreifen können. So hat Microsoft bereits begonnen, ein werbefinanziertes Modell für Xbox Cloud Gaming zu testen.
Einem aktuellen Gerücht zufolge arbeitet das Unternehmen außerdem an einer weiteren Überarbeitung der Xbox Game Pass-Abostufen. Demnach soll eine günstigere, werbefinanzierte Option eingeführt werden – eine Premiere für den Abo-Dienst. Microsoft dementierte das Gerücht nicht direkt, sondern erklärte, man teste „regelmäßig verschiedene Game Pass-Angebote und prüfe, was für Spieler in unterschiedlichen Märkten am besten funktioniert“.