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Paramount einigt sich im Streit um Warner Bros. Discovery
von Benjamin Mamerow
22. Sep. 2026 |
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Der Weg für die 110 Milliarden Dollar schwere Übernahme von Warner Bros. Discovery durch Paramount Skydance ist frei. Nach wochenlangem Tauziehen einigte sich der Konzern mit Kalifornien und weiteren US-Bundesstaaten auf einen Vergleich. Die Kläger hatten die Fusion zuvor wegen Wettbewerbsbedenken blockiert.
Kaliforniens Generalstaatsanwalt führte eine Koalition aus zwölf Bundesstaaten an, die gemeinsam mit der Autorengewerkschaft Writers Guild of America vor Gericht zog. Die Befürchtung: Weniger Konkurrenz im Kinogeschäft, steigende Kabelgebühren und schlechtere Bedingungen für Filmschaffende. Zuletzt hielten Staaten wie New York, Massachusetts, Connecticut und Minnesota die Verhandlungen auf, gaben ihren Widerstand nach einer Nachtsitzung aber auf.
Diese Einigung verlangt Paramount aber auch Zusagen ab. CBS und CNN erhalten demnach unabhängige Redaktionsbeiräte, um die „journalistische Eigenständigkeit“ zu sichern. Beim Kinoprogramm verpflichtet sich der Konzern, jährlich 30 Filme auf die Leinwand zu bringen. Jeder verfehlte Film kostet Paramount 30 Millionen Dollar Strafe. Hält das Studio den Schnitt dauerhaft nicht ein, drohe sogar der Zwangsverkauf der Miramax-Anteile.
Für Paramount zahlt sich der Deal aus. Ab dem 1. Oktober wären bei Verzögerungen tägliche Strafzahlungen von sieben Millionen Dollar an die Aktionäre von Warner Bros. fällig gewesen. Mit der Einigung umschifft man aber diese teure Frist und räumt die letzte große Hürde vor dem Zusammenschluss ab.
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