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DRAGON QUEST Monsters: Die welkende Welt angespielt – Endlich ein Ableger, der die Reihe ernst nimmt
Pünktlich zum 40-jährigen RPG-Jubiläum liefert Square Enix ein Monster-Spin-Off, das technisch und spielerisch überzeugt. Wir haben das Abenteuer gespielt.
Passend zum 40. Geburtstag der JRPG-Reihe erwartet uns mit Dragon Quest Monsters: Die welkende Welt ein Abenteuer, das besonders stark auf Nostalgie setzt. Wir schlüpfen in die Rollen, ja, Plural, von Bianca und Nera, die einige Fans noch aus Dragon Quest V kennen dürften. Sie erleben in diesem Monstersammler nun eine eigene, vielversprechende Geschichte. Square Enix ließ mich schon fast eine ganze Stunde lang reinspielen und sowohl in die Atmosphäre des ersten Kapitels hineinschnuppern als auch die Fusionen im späteren Spielgeschehen ausprobieren. Schnell war mir klar: Alle, die den eigensinnigen Humor von Dragon Quest lieben, bekommen damit endlich ein hochwertiges Spin-Off. Hier kommen die wichtigsten Infos, oben im Video könnt ihr die Spielszenen ausführlicher betrachten.
Bianca und Nera stammen ursprünglich aus dem 1992 veröffentlichten JRPG-Klassiker Dragon Quest V: Die Hand der Himmelsbraut. Fans der Reihe kennen sie als die zwei der drei wählbaren potenziellen Ehefrauen des damaligen Protagonisten. Bianca ist dabei die Kindheitsfreundin des Helden und die Tochter eines Gastwirts. Nera hingegen ist als hilfsbereits, gutmütige Seele bekannt und besonders bei Kindern beliebt.
In der voll vertonten Geschichte dreht sich alles um das geteilte Schicksal der beiden Heldinnen, die nach dem "Blatt des Lebens" suchen, um ihre todkranken Väter zu retten. Ähnlich wie in Star Ocean: The Second Story R spielt ihr die beiden Hauptfiguren anfangs getrennt voneinander, bevor ihre Wege im malerischen Königreich Immerwelk zusammenlaufen. Abgerundet wird das märchenhafte Erlebnis von einer erstklassigen deutschen Lokalisierung, die mich mit wortwitzigen Monster-Namen, wie "Verfluchte Hacke" sofort zum Lachen brachte.
Beim Anspielen hat mich aber das Zusammenspiel der unterschiedlichen Gameplay-Elemente abgeholt. Zum Einstieg gibt es ein kleines Persönlichkeitsquiz, das darüber entscheidet, mit welchem Monster ihr loszieht. Eine schöne Anspielung auf alte Klassiker der eigenen Reihe und eine witzige Art, mit anderen ins Gespräch zu kommen, denn schnell unterhielt ich mich mit den anderen Spielerinnen darüber, wie unterschiedlich unsere Starter doch seien.
In den Kämpfen könnt ihr wieder flexibel entscheiden, ob ihr die Kontrolle manuell übernehmt oder das Spiel automatisch agieren lasst. Dieses Mal ist jede Änderung, egal ob automatischer Kampf oder Geschwindigkeit, mit einem Knopfdruck erledigt. Quality of Life, die mir beim Vorgänger gefehlt hat. Das absolute Herzstück ist jedoch die Rückkehr der Synthesen: Sobald eure Monster Stufe 10 erreichen, könnt ihr sie kreuzen, um aus über 500 Kreaturen völlig neuen, mächtigeren Nachwuchs zu züchten, der die Fähigkeiten seiner Eltern erbt. Wenn ihr dabei fleißig seid, winken seltene "Großeltern-Synthesen" aus vier Monstern. Es macht einfach immer Spaß, herauszufinden, welche verrückten Geschöpfe noch auf einen warten und wie sie bei der Erkundung der offenen Welt mithelfen.
Auch in Sachen Grafik und Performance gibt es gute Neuigkeiten: Die welkende Welt sieht um Längen besser aus als Der dunkle Prinz. Die Proportionen der 3D-Figuren wirken deutlich harmonischer, Texturen und Auflösung sind spürbar aufgewertet und das Spielgeschehen lief in meiner Stunde flüssig. Der liebenswerte, fast schon wie ein Märchenbuch wirkende Artstyle wird durch eine interessante, gekrümmte Weltdarstellung und einen Tag-Nacht-Zyklus ergänzt. Untermalt wird die Erkundung von einem typisch fantastischen DQ-Soundtrack, der klassische Orchesterklänge gekonnt mit Gitarrenriffs mischt.
Dragon Quest Monsters: Die welkende Welt erscheint offiziell am 3. Dezember 2026 und das zeitgleich für alle aktuellen Plattformen – inklusive PlayStation 5, Xbox Series X|S, PC sowie für die Nintendo Switch und Switch 2. Wenn ihr mehr über die Familienaffinitäten im Kampf sehen wol