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Apple arbeitet weiter an iPhone-Sperre bei Handydiebstahl
von Oliver Posselt
22. Sep. 2026 |
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Apple entwickelt offenbar weiter an einer iPhone-Funktion, die das Gerät automatisch sperren soll, wenn es dem Besitzer aus der Hand gerissen wird. Das soll vor allem dann nützlich sein, wenn das iPhone beim Diebstahl gerade entsperrt ist und persönliche Daten direkt zugänglich wären. In der zweiten Beta von iOS 27.2 sind laut 9to5Mac neue Hinweise dazu aufgetaucht.
Intern trägt die Funktion wohl den Namen „AutoLock“. Sie soll mehrere Faktoren zusammenbringen, statt allein auf eine hektische Bewegung zu reagieren. Dazu gehört etwa eine starke Beschleunigung, wie sie beim Wegreißen des iPhones entstehen kann. Auch die Verbindung zu einer gekoppelten Apple Watch spielt offenbar eine Rolle. Ist diese länger nicht erreichbar oder bricht die Verbindung ab, könnte das als weiteres Indiz gelten. Hinzu kommen ein längerer Verlust der Netzverbindung und ein ungewöhnlich lange entsperrtes iPhone. Apple scheint aber auch an Schutzmechanismen gegen Fehlalarme zu arbeiten. Eine erfolgreiche Face-ID- oder Touch-ID-Entsperrung, bestimmte laufende Apps und bekannte Orte könnten eine automatische Sperre verhindern.
Nach wiederholten Sperrungen soll die Funktion zudem vorübergehend zurückhaltender reagieren. Das klingt erst einmal sinnvoll, denn ein automatisch gesperrtes Gerät ist nach einem Diebstahl deutlich weniger attraktiv. Da muss man aber schauen, wie gut das am Ende im Alltag funktioniert. Ein iPhone sollte schließlich nicht gesperrt werden, nur weil man es beim Sport, in der Bahn oder beim Griff nach der Tasche etwas unsanft bewegt.
Offiziell angekündigt ist AutoLock bislang nicht. In iOS 27.2 Beta 2 läuft der zugrunde liegende Dienst offenbar bereits im Hintergrund, die tatsächliche Sperre ist aber noch deaktiviert. Ob und wann Apple daraus eine sichtbare Einstellung für Nutzer macht, muss man sehen.
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