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RuneScape: Dragonwilds angespielt: Survival-Crafting trifft auf Drachenjagd
Das MMO-Spin-off verlässt den Early Access und entführt euch auf dem PC sowie Konsolen in ein gefährliches Überlebensabenteuer voller Freiheiten.
Survival-Crafting-Games gibt es mittlerweile wie Sand am Meer und ein Ende ist nicht abzusehen. Einige Titel gehen durch die Decke, für andere läuft es ganz okay und manche scheitern kläglich. Im Grunde läuft es wie bei anderen Genres, in denen es harte Konkurrenz gibt. Einer der neuesten Mitbewerber ist Jagex’ RuneScape: Dragonwilds, das aus der Welt des langlebigen MMO-Vorbilds ein Überlebensabenteuer macht, das ihr alleine oder mit anderen angehen könnt. Mehr als ein Jahr reifte der Titel im Early Access, vor wenigen Tagen erschien dann die Version 1.0 und das Spiel gab sein Debüt auf Konsolen. Die ersten Stunden können sich manchmal überwältigend anfühlen, locken aber zugleich mit einer fantasievollen Welt, in der ihr vieles auf eigene Faust entdecken müsst.
RuneScape: Dragonwilds ist ein Survival-Crafting-Spiel von Entwickler Jagex. Es spielt im Fantasy-Universum des gleichnamigen MMOs. Nach gut einem Jahr im Early Access erschien die Vollversion (1.0) kürzlich für PC, PlayStation 5, Xbox Series X/S und Nintendo Switch 2. Spieler bauen, überleben und jagen Drachen auf dem Kontinent Ashenfall.
Euer eigentliches Ziel in RuneScape: Dragonwilds ist dabei von Beginn an klar, doch zugleich liegt es noch in weiter Ferne: die Drachen besiegen, die den Kontinent Ashenfall bedrohen. Besonders dann, wenn ihr eure ersten Schritte in diese Welt macht, ist das leichter gesagt als getan. Ihr fangt buchstäblich mit nichts außer ein paar Klamotten an und müsst euch alles selbst erarbeiten.
Tatsächlich dauert es nicht allzu lange, bis ihr erste Waffen und Werkzeuge erhaltet, euch euren ersten Unterschlupf in Form eines Hauses zusammenbaut. Das sind frühe Erfolgserlebnisse und doch nur der Anfang. Gefühlt lernt ihr mit fast jeder Aktion dazu. Die RPG-Systeme von RuneScape: Dragonwilds belohnen euch für aktives Ausüben bestimmter Fähigkeiten – indem ihr etwa fröhlich durch die Gegend lauft, steigt euer entsprechender Skill. Es gibt keine Talentbäume, bei denen ihr selbst entscheidet und Punkte verteilt, ihr entwickelt vorgegebene Talente und lernt zwischendurch bei wichtigen Meilensteinen auch Besonderheiten. Wenn ihr etwa emsig Bäume fällt, könnt ihr irgendwann stärkere Stämme in die Knie zwingen oder besonders hartnäckige Wurzeln beseitigen, die euch den Weg versperren.
Anders gesagt: Es fühlt sich wie eine natürliche Entwicklung an. Wenn ihr etwa magische Angriffe ignoriert, verbessert sich dieses Talent auch nicht im Hintergrund. Es liegt im Grunde an euch, ob ihr euch darauf spezialisiert oder stattdessen auf Nah- oder auf Fernkämpfe setzt. Selbstverständlich könnt ihr genauso gut einen Allrounder spielen, indem ihr euch mit allem abwechselt.
Gelegenheiten dazu habt ihr mehr als genug, denn in Ashenfall lauern viele Gefahren auf euch, von aggressiven Ratten bis hin zu Goblins, die sich im Startgebiet tummeln. Besonders ganz zu Beginn seid ihr anfällig und der Überlebensaspekt kommt stark zum Tragen, doch das ist eben nur ein Teil des Spiels. Ihr erschafft euch hier etwas Eigenes. Ein Haus. Irgendwann kommt ein Garten dazu, in dem ihr eigene Pflanzen anbaut. Ihr sammelt Regenwasser in Tonnen, bereitet Mahlzeiten oder Tränke zu – denn ihr müsst euch nicht nur mit Essen und Trinken versorgen, sondern auch immer mal wieder eine Runde schlafen, wenn ihr zu erschöpft seid.
Zaubersprüche erweisen sich in Ashenfall übrigens nicht nur im Kampf als hilfreich, sondern ebenso bei der Beschaffung von Rohstoffen. Ihr beschwört etwa eine spektrale Axt, um Bäume zu fällen, zieht mithilfe eines Tornados Fische aus Seen und jagt Erzadern mit einem Fingerschnipsen in die Luft. Das erleichtert euch etwas die Arbeit, da ihr nicht jeden Baum einzeln umhacken müsst.
Dieser organische Lernprozess erstreckt sich übrigens auch auf Rezepte und die Erkundung der Welt. Ihr lernt Dinge nicht zwingend, indem ihr Sch