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Neue Beta-Version: SteamOS 3.9.2 Beta verbessert VRR, Remote Play und mehr
Valve hat SteamOS 3.9.2 als Beta veröffentlicht. Das Update behebt unter anderem Fehler bei VRR, Steam Remote Play auf der Steam Machine und beim Streaming von VR-Titeln auf das Steam Frame. Außerdem wechselt SteamOS 3.9 vom Preview- in den Beta-Kanal und nähert sich damit der Veröffentlichung als stabile Version.
Erst kürzlich ist SteamOS 3.8.28 in der finalen Version erschienen, das die Raytracing-Performance und den Hardware-Support verbessert. Und jetzt hat Valve SteamOS 3.9.2 als Beta veröffentlicht, die zahlreiche Korrekturen und Optimierungen bietet. Nachdem SteamOS 3.9 bislang dem Preview-Kanal zugeordnet wurde, der zur Erprobung von frühen Versionen gedacht ist, wechseln die Releases dieser Version des Gaming-Betriebssystems nun in den Beta-Kanal, der für das Testen vor der Veröffentlichung als stabile Version gedacht ist.
Dabei behebt SteamOS 3.9.2 einen Fehler, wodurch Steam Remote Play zuvor nicht korrekt auf einer Steam Machine funktionierte, wenn kein externes Display angeschlossen war. Auch ein Problem, das zu einem Fehlverhalten des Frame-Limiters bei VR-Spielen auftrat, wenn von einer Steam Machine auf ein Steam Frame gestreamt wurde, hat Valve im Rahmen des Updates behoben. Zudem funktioniert der Schalter zum Deaktivieren des Frame-Limiters in den Schnelleinstellungen von SteamOS jetzt auch korrekt, wenn VRR eingeschaltet ist.
Besitzer eines Lenovo Legion Go 2 dürfen sich außerdem darüber freuen, dass SteamOS 3.9.2 erstmals eine vorläufige Unterstützung für die Helligkeitssteuerung des Handhelds bietet. Und auf aktuellen Intel-CPUs der Panther-Lake-Generation starten Spiele wie Dark Souls 3 und Elden Ring dank des jüngsten Beta-Updates nun in korrekter Art und Weise.
Weitere Neuerungen und Korrekturen von SteamOS 3.9.2 umfassen unter anderem einen Workaround für ein Firmware-Problem einiger Asus-Geräte, das nach dem Aufwachen aus dem Sleep-Modus eine zu hohe Lüftergeschwindigkeit verursachte, ein Bugfix für die zuverlässige Verbindung zu versteckten WLAN-Netzwerken beim ersten Verbindungsversuch und behobene Darstellungsfehler beim Boot-Screen auf Systemen mit Intel-Panther-Lake-Prozessoren.
Neben nicht näher bezeichneten Sicherheits- und Stabilitätskorrekturen behebt Valve mit SteamOS 3.9.2 Fehler, die unbeabsichtigt in vorherigen Preview-Versionen eingeführt wurden. Dazu gehören ein Problem, wodurch die Steam Machine gelegentlich ungewollt aus dem Ruhezustand aufwachte, ungewöhnlich lange Startzeiten des Systems, nicht korrekt nutzbare virtuelle Tastaturen in einigen Sprachen im Game Mode sowie ein Problem mit dem sogenannten „Nested Desktop Mode“.
Allgemein aktualisiert Valve mit dem 3.9-Branch von SteamOS den Systemunterbau der Gaming-fokussierten Linux-Distribution. So wird statt des Linux Kernes 6.18 von SteamOS 3.8 bei SteamOS 3.9 der aktuelle Kernel 7.2 verwendet und die Arch-Linux-Paketbasis wurde ebenfalls auf einen neueren Stand gebracht. Außerdem steht im Desktop-Modus statt KDE Plasma 6.4.3 nun Plasma 6.7.3 zur Verfügung.
Weitere Korrekturen von SteamOS 3.9 gegenüber der Vorgängerversion umfassen einen behobenen Systemabsturz von Forza Horizon 6 auf einem Lenovo Legion Go 2-Handheld, die korrekte Umsetzung eines Frame-Limits auf einigen externen Displays und Optimierungen des Suspend- und Resume auf Geräten mit dedizierten AMD-Grafikkarten mit RDNA-1- oder RDNA-2-Architektur.
Zudem hat Valve den Bootloader aktualisiert, um die Mainboard-Kompatibilität zu erweitern und es ist möglich, einen Sperrbildschirm im Desktop-Modus zu aktivieren. Diese Option konnten Anwender zuvor gar nicht in den KDE-Plasma-Einstellungen aktivieren, wobei der Sperrbildschirm im Desktop-Modus weiterhin standardmäßig deaktiviert ist.