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Gemini - Gems werden mächtiger und verändern sich von Grund auf – das müsst ihr über Skills wissen
Google plant, Gems durch Skills zu ersetzen. Wir klären auf, was das für eure Projekte bedeutet (Bildquelle: Google)
Wer sich in Google Gemini eigene KI-Experten zusammengebaut hat, steht wohl kurz vor einem der größten Upgrades seit Einführung des Chatbots: Google mustert die bisherigen Gemini Gems aus und ersetzt sie ab dem 17. November 2026 automatisch durch ein deutlich mächtigeres System namens Skills.
Statt für jede Spezialaufgabe umständlich in ein eigenes Untermenü wechseln zu müssen, lassen sich diese samt hinterlegten Anweisungen, Dateien und Beispielen künftig per einfachem /‑Befehl direkt in jedem laufenden Chat aufrufen – und sogar beliebig miteinander kombinieren.
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Bislang waren Gemini Gems im Grunde isolierte Chatrooms: Wer eine spezialisierte KI für Code-Reviews, eine für Social-Media-Texte und eine dritte für Übersetzungen nutzen wollte, musste für jede Aufgabe das jeweilige Gem im Menü separat ansteuern. Ein Datenaustausch oder die Kombination verschiedener Experten in einer einzigen Unterhaltung war nicht vorgesehen.
Genau diese Wand reißt Google mit den neuen Skills ein:
Wer bereits viel Arbeit in eigene Gems gesteckt hat, muss keinen Datenverlust fürchten. Google startet die Umstellung vollautomatisch:
Entgegen erster Spekulationen, nach denen Skills exklusiv zahlenden Abonnenten von Google AI Pro oder Ultra vorbehalten sein könnten, gibt die offizielle Google-Hilfeseite Entwarnung: Die Basisfunktion steht allen Nutzerinnen und Nutzern ab 18 Jahren mit privatem Konto kostenlos zur Verfügung.
Einzige Voraussetzung: Die Einstellung »Aktivitäten speichern« (Gemini-Apps-Aktivität) muss im Google-Konto aktiviert sein.
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