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Anne Hathaway würde für weitere Knicks-Meisterschaft auf einen Oscar verzichten
Was der Erfolg einer chronisch erfolglosen Mannschaft in Menschen auslösen kann, das sah man im Juni in New York City, als die Knicks ihren lang ersehnten NBA-Titel gewannen. Auf den Straßen feierten die New Yorker ihr Basketballteam. Und die Euphorie hat Spuren hinterlassen, auch bei Hollywoodstar Anne Hathaway, 43, die gebürtig aus Brooklyn kommt.
Hathaway ist bekennender Knicks-Fan, und ihr Lieblingsspieler ist Ogugua Anunoby Jr. Als Hathaway nun in Jimmy Fallons »The Tonight Show« auftrat, hatte Fallon das passende Gastgeschenk für die im fünften Monat schwangere Hathaway: ein von OG Anunoby Jr. unterschriebenes Trikot sowie einen Korb mit Geschenken für das Baby. »Meinst du das ernst? Oh mein Gott«, freute sich Hathaway. Da merkte man schon die Liebe zu den Knicks.
Kurz darauf wurde Fallon dann konkret. Der Showmaster stellte die Schauspielerin in einem Spiel immer wieder vor schwierige Entscheidungen, bei denen sie sich zwischen zwei Dingen entscheiden musste, wie etwa Büchern oder Museum. Dann kam die wohl härteste Frage: »Noch eine Knicks-Meisterschaft oder noch ein Oscar?«
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2013 hatte Hathaway für ihre Rolle als Fantine in »Les Misérables« den Oscar als beste Nebendarstellerin gewonnen. Ob nun der zweite Oscar für ihren Auftritt als Penelope in »Die Odyssee« oder für ihren neuen Erotikthriller »Verity« folgen könnte?
Hathaway lachte jedenfalls über die Frage und grübelte hin und her. Dann klappte sie das Oscar-Schild um, die Entscheidung war klar: lieber eine weitere Knicks-Meisterschaft als einen Oscar. »Es ist tatsächlich so, dass mein Nervensystem auf diese Entscheidung richtig heftig reagiert«, sagte sie dann und lachte.
Die New York Knicks hatten im Juni nach 53 Jahren zum ersten Mal wieder den Titel in der NBA gefeiert. Auch Hathaways Schauspielkollege Timothée Chalamet ließ sich davon heftig mitreißen. Als das entscheidende Spiel endete, rief Chalamet: »Lieber das hier als die Oscars.«
Unser Reporter war gerade auf dem Rückweg vom WM-Stadion, da geriet er in einen Pulk Knicks-Fans – genau, als New York den ersten Basketballtitel seit 53 Jahren feierte. Beobachtungen von einer besonderen Nacht lesen Sie hier.