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Speicherkrise: Samsung verteuert Galaxy S26, S26+ und S26 Ultra
Samsung hebt die Preise für seine Galaxy-S26-Modelle an. S26, S26+ und S26 Ultra kosten nun mindestens 100 Euro mehr.
Inmitten der Speicherkrise war dieser Schritt Samsungs wohl zu erwarten: Die Preise der aktuellen Topmodelle der Galaxy-S26-Serie beginnen nun bei 1100 Euro – und damit 100 Euro mehr als bisher.
Von gestern auf heute hat Samsung die Preise der Galaxy-S26-Reihe in seinem hauseigenen Webstore erhöht. Für das Galaxy S26 fallen anstelle der bisher 999 Euro für die 256-GByte-Version nun 1099 Euro an. Für 512 GByte sind es 1299 Euro. Das Galaxy S26+ kostet statt der zur Vorstellung im Februar aufgerufenen 1249 Euro jetzt ab 1349 Euro, die 512-GByte-Version 1549 Euro.
Beim Galaxy S26 Ultra geht es mit 256 GByte Speicher bei 1549 Euro los, die Version mit 512 GByte kostet jetzt 1750 Euro und das Modell mit 1 TByte schlägt mit 2149 Euro zu Buche. Zuvor verlangte Samsung 1449 Euro (256 GByte), 1649 Euro (512 GByte) und 1949 Euro (1 TByte). Der größere Aufschlag bei der 1-TByte-Variante könnte unter anderem auf die 16 GByte RAM zurückzuführen sein, die anderen Modelle haben nur 12 GByte an Bord.
Unverändert bleibt der Preis des Galaxy S26 FE, das Samsung erst Ende August vorgestellt hat. Im Vergleich zum Vorjahresmodell, dem Galaxy S25 FE, hat der Hersteller das neue Modell höher eingepreist: anstelle der 749 Euro des Vorgängers kostet es ab 799 Euro.
Auch die im Juli angekündigten Foldable-Modelle sind zu höheren Preisen als die 2025er-Modelle eingeführt worden. Ob diese nachträglich weitere Preiserhöhungen erfahren werden, ist ungewiss.
Derzeit sind die Preise nur direkt im Samsung-Store erhöht worden, andere Händler wie Amazon oder MediaMarkt dürften nachziehen. Noch liegen die Handelspreise allerdings deutlich darunter: Amazon verkauft das S26 Ultra mit 512 GByte derzeit für rund 1000 Euro.
Samsung ist nicht der erste Hersteller, der seine Smartphonepreise zwangsläufig erhöhen muss. Auch Apple hatte erst jüngst seine neuen Modelle im Vergleich zur Vorjahresgeneration teurer gemacht, auch die weiter erhältlichen Bestandsmodelle sind im Preis erhöht geworden. Kleinere Hersteller wie etwa Nothing haben ihre neuen Modelle ebenso im Preis erhöhen müssen.
Dieser Trend wird sich voraussichtlich bis ins nächste Jahr fortsetzen, da Speicher Mangelware bleibt. Laut Berichten aus Südkorea könnte Samsung seine Anfang 2027 erscheinende Galaxy-S27-Serie erneut im Preis anheben.
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