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Speicher zu teuer: Nvidia DGX Spark gibt es bald auch mit der Hälfte RAM
Bevor RTX Spark in Konfigurationen mit 24 bis 128 GB LPDDR5X später im Oktober auf den Markt kommt, hat Nvidia noch ein Update für DGX Spark (Test) zu verkünden: Den „kleinsten KI-Supercomputer“ gibt es in Zukunft auch mit 64 GB LPDDR5X. Bisher waren 128 GB gesetzt. Der neue Einstiegspreis liegt trotzdem höher.
4.999 US-Dollar vor Steuern beträgt der UVP des neuen DGX Spark 64 GB, der ab dem 23. Oktober 2026 verfügbar sein wird. Der Preis bezieht sich auf eine Basiskonfiguration mit 2 TB großer SSD. Partner können auch größere SSDs anbieten. Nvidia bietet von der 64-GB-Konfiguration hingegen keine eigene „Founders Edition“ mit 4 TB an.
Die 4.999 US-Dollar vor Steuern sind 1.000 US-Dollar mehr, als DGX Spark 128 GB in der Founders Edition mit 4 TB großer SSD zum Start im März 2025 gekostet hat. Die Founders Edition von Nvidia war zuletzt nicht mehr über Nvidia zu bekommen, im freien Handel war sie zu Preisen ab 5.799 Euro zu haben.
Mit Einführung der 64-GB-Version bringt Nvidia die Founders Edition der 128-GB-Variante jetzt zurück: Der Preis liegt mit 6.950 US-Dollar aber 3.051 US-Dollar höher. Der neue Preis, der den Marktpreis viel besser wiedergibt, gilt ab sofort. Das günstigste Partnermodell mit 128 GB LPDDR5X und 4 TB großer SSD gibt es aktuell ab 5.699 Euro.
Die Entscheidung, DGX Spark auch mit nur 64 GB anzubieten, begründet Nvidia mit einer „gestiegenen Preissensitivität infolge der weiter steigenden Speicherpreise“. Bedenken, der Ur-Einsatzzweck von DGX Spark, Modelle, die nur auf Systemen mit 128 GB Unified Memory lauffähig sind, ausführen zu können, begegnet Nvidia mit zwei Vorzügen des neuen Modells:
Abseits des halbierten Speichers sind DGX Spark 64 GB und DGX Spark 128 GB absolut identisch. Auch die Fähigkeit, als Cluster aus vier Systemen zu laufen, bleibt bestehen.
DGX Spark 64 GB wird ab dem 23. Oktober exklusiv von den Partnern Acer, Asus, Dell, Gigabyte, HP und MSI angeboten werden.
Wir haben die Informationen zu diesem Artikel von Nvidia unter NDA erhalten. Eine Einflussnahme des Herstellers oder eine Verpflichtung zur Berichterstattung bestand nicht. Die einzige Vorgabe war der frühestmögliche Veröffentlichungszeitpunkt.