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Samsung Galaxy SmartTag 3: Kleine, leichte Antwort auf AirTags – mit iOS-Support
Samsung hat den SmartTag 3 vorgestellt. Der neue Tracker unterstützt neben Galaxy-Geräten auch iOS – aber offenbar nicht Googles „Mein Gerät finden“-Netzwerk.
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Die dritte Generation der Galaxy SmartTags ist laut Samsung kleiner und leichter als der Vorgänger geworden. In Deutschland sollen sie Anfang nächsten Jahres erscheinen – offenbar ähnlich wie Googles Pixel Tags. Anders als Googles Tracker, der im „Mein Gerät finden“-Netzwerk aller Android-Geräte funkt, unterstützt Samsungs Tracker lediglich Galaxy-Geräte – und erstmals iOS.
Samsung hat den SmartTag 3 im Vergleich zum Vorgänger offenbar gründlich überarbeitet: Er ist laut Hersteller um 35 Prozent kleiner und um 33 Prozent leichter. Auch die Form hat Samsung verändert: Anstelle des Mini-Flaschenöffner-Designs des SmartTag 2 ist der neue Tracker schlicht quadratisch mit runden Ecken. Er wird in Schwarz und Weiß angeboten und lässt sich mit Zubehör als Schlüsselanhänger nutzen. Das Zubehör in Form einer Silikonhülle mit Schlüsselring und eines Loop-Cases erscheint in verschiedenen Farben.
Laut der koreanischen Produktseite des Herstellers unterstützt der Galaxy SmartTag 3 erstmals neben Galaxy- auch iOS-Geräte ab iOS 17. Damit ist das Tracking-Gadget in gewisser Weise plattformübergreifend – unter iOS werden zentrale Ortungs- und Freigabefunktionen unterstützt. Außen vor bleibt jedoch Googles „Mein Gerät finden“-Netzwerk. Laut Samsung umfasst das eigene Find-Netzwerk mehr als 900 Millionen Galaxy-Geräte.
Zu den Funktionen des SmartTag 3 gehört die schon vom Vorgänger bekannte, nun verbesserte Funktion Compass View, die dank Channel-Sounding von Bluetooth 6.0 bei freier Sicht Entfernungs- und Richtungsangaben aus bis zu 60 Metern Entfernung bieten soll. Das ist laut Samsung rund dreimal so weit wie beim Vorgänger. Bei einem Gerät mit Unterstützung für Ultrabreitband (UWB) soll die Ortung noch präziser sein.
Zudem unterstützt der neue Tracker proaktive Funktionen wie Ortsbenachrichtigung (Place Notification): Nutzerinnen und Nutzer können damit „individuelle Zonen definieren und erhalten automatisch eine Benachrichtigung, sobald sich ein getaggter Gegenstand in diesen Bereich hinein oder daraus heraus bewegt“, erklärt das Unternehmen.
Außerdem bietet der Tracker einen Standortverlauf, um nachzuvollziehen, wo er sich in den vergangenen Tagen befunden hat. Die Bewegungserkennung schlage Alarm, sobald eine unerwartete Bewegung registriert werde, erklärt Samsung. Weiter sind ein NFC-basierter Verlorenmodus für Kontaktinformationen, eine Zurücklass-Warnung, die automatisch warnt, wenn die Verbindung zwischen dem Mobilgerät und dem Tag abreißt, und eine SmartThings-IoT-Steuerung integriert. Mit Letzterer lassen sich auf Knopfdruck direkt am Tag vordefinierte Smart-Home-Routinen für kompatible vernetzte Geräte auslösen.
Einige der Funktionen des SmartTag 3 wie Compass View, „Telefon anrufen“ (sollte man das Gerät nicht auf die Schnelle finden) und die Zurücklass-Warnung werden auf iOS-Geräten nicht unterstützt. iPhone-Nutzer sind mit Airtags besser bedient, die SmartTags3 dürften für Haushalte, in denen es iPhones und Samsung-Galaxy-Geräte gibt, durchaus nützlich sein.
Der Galaxy SmartTag 3 ist wie der Vorgänger nach IP67 gegen Staub und Wasser geschützt und bietet eine Akkulaufzeit von bis zu 550 Tagen; im Energiesparmodus sollen es bis zu 790 Tage sein. Als Stromquelle dient eine austauschbare CR2032-Knopfzelle. Für Deutschland hat Samsung noch keinen Preis genannt. In Südkorea kostet der Tracker 44.000 Won (umgerechnet rund 29 Euro), in den USA soll er 29,99 US-Dollar kosten. Der Vorgänger startete hierzulande für 39,90 Euro.