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Wie gut ist Star Wars: Galactic Racer?: Das packendste Arcade-Rennspiel seit langem
Man kann aus dem Podracing in Star Wars: Episode One ein ganzes Spiel stricken. Sogar das packendste Arcade-Rennspiel seit Langem! Rezensionen feiern Galactic Racer dafür. Sein Trick ist einfach: Es hat den Mut für Entscheidungsfreiheit und Konsequenzen.
Diese Kombination legt ein Fundament für richtig spaßige Rennen mit einer Menge Adrenalin. Das entsteht aus Roguelite-Elementen. In einer Meisterschaft haben Spieler nur eine gewisse Anzahl Versuche vor dem endgültigen Aus. „Es geht immer um was!“, freut sich Eurogamer, die Rennen seien durch verschiedene Systeme „unverschämt spannend“. Schlechte Ergebnisse oder Unfälle kosten deshalb etwas. Zwischen Rennen gilt es zu entscheiden: Preisgelder und Wettgewinne müssen in Upgrades investiert werden, die zusammen mit verschiedenen Belohnungen unterschiedliche Spielstile und Taktiken ermöglichen.
Das löst ein altes Rennspiel-Problem, denn ein Wettbewerb bleibt im Kern identisch. Hier ist das laut Testern etwas anders. Keine zwei Versuche seien gleich und das erzeuge besondere Momente. Gelobt wird auch, dass viele Systeme auf teils unerwartete Weise Synergien schaffen, man also viel experimentieren kann. Insgesamt machen die Rennen deshalb „unheimlich viel Spaß“, schreibt die PC Games. Manche Spieler wie die bei Game Informer brauchen aber etwas länger, um sich auf die Herausforderung einzustellen, verstärkt durch nur sanft markierte Strecken. Die dann steile Lernkurve belohnt aber mit dem Erfolgsgefühl gemeisterter Herausforderungen.
Einig sind sich Tester zudem in der Bewertung der Story. Sie gewinnt demnach keinen Oscar, fällt für ein Rennspiel aber überdurchschnittlich aus. Auf der Wunschliste steht deshalb wenig. Mehr Strecken und mehr als die sechs Schauplätze werden am häufigsten genannt, schnellere Animationen an einigen Stellen und ein besserer Autopilot, eine Upgrade-Fähigkeit, für den PC Gamer. Abgesehen davon punktet das Spiel beim Gameplay, beim Sounddesign und auch nach der gut 12 Stunden langen Kampagne mit weiteren interessanten Spielmodi, die das Roguelite-Design aufgreifen.
Braucht bei dieser Anzahl richtig spannender Spiele überhaupt noch jemand GTA VI? Langsam stellt sich die Frage, denn Galactic Racer ist der nächste Top-Titel des Jahres und ein „wirklich rundum gelungenes Gesamtpaket“ (PC Games) und zugleich „Star Wars in seiner schönsten Form“ (Eurogamer). Für Fans von Star Wars und des Genres lohne sich der Kauf deshalb, hält Screen Rant fest. Das ist am Ende eine kleine Überraschung, aber nicht unerwartet: Hinter Galactic Racer stecken Ex-Burnout- und Battlegrounds-Entwickler. Sie wissen also, was sie tun.